| Platz | Tendenz | Stadt | Index |
|---|---|---|---|
| 1 | +2 | Stuttgart | 87.7 |
| 2 | +22 | Aachen | 84.7 |
| 3 | +16 | Braunschweig | 83.7 |
| 4 | +14 | Nürnberg | 83.5 |
| 5 | +2 | Ulm | 83.0 |
| 6 | +3 | Oldenburg | 82.8 |
| 7 | +13 | Mannheim | 80.6 |
| 8 | -3 | Regensburg | 79.9 |
| 9 | +7 | Köln | 79.6 |
| 10 | -9 | Ingolstadt | 79.6 |
FAQs
Die zugrundeliegenden Daten wurden im Zeitraum von April bis Juli 2026 erhoben. Neben den Auskünften und Internetpräsenzen der Städte und ihrer Partner dienten dabei amtliche Daten wie die Ladesäulenkarte und der Breitbandatlas der Bundesnetzagentur, die Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamts, das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur sowie das Dashboard Digitale Verwaltung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung als Quellen.
Insgesamt wurden 14.442 Datenpunkte erhoben. Für jede einzelne Kommune wurden in Summe 174 Parameter abgefragt, die zu 39 Indikatoren zusammengefasst werden. Durch die Erhebung von Daten in den Kategorien Verwaltung, Energie & Umwelt, Mobilität, IT & Kommunikation sowie Gesellschaft & Bildung entsteht ein umfassendes Bild des Digitalisierungsgrades jeder Großstadt.
Die Bewertung der Indikatoren richtet sich nicht nach einem festen Zielwert, sondern nach dem besten, tatsächlich erreichten Wert aller Städte. Dabei wird für jeden Indikator ein eigenes Ranking erstellt, wobei der beste Wert 100 Punkten entspricht und der schlechteste 0 Punkten. Alle anderen Werte gliedern sich dazwischen ein. Beispiel: Wolfsburg hat mit 12,6 Prozent den höchsten Anteil an E-Fahrzeugen und bekommt dafür 100 Punkte. Cottbus hat mit 2,2 Prozent den niedrigsten Anteil und bekommt daher 0 Punkte.
Die meisten Indikatoren setzen sich aus mehreren Parametern zusammen, denen wiederum eine eigene Bewertungsskala zugrunde liegt. Dabei werden die Werte der Parameter in Punktzahlen umgerechnet und zu einer Gesamtpunktzahl für den jeweiligen Indikator addiert. Anschließend wird die Gesamtpunktzahl des Indikators mittels Min-Max-Normalisierung auf einen Wertebereich zwischen 0 und 100 Punkten genormt, um eine einheitliche Skala für alle Indikatoren zu schaffen.
Alle Indikatoren gehen gleich gewichtet in die jeweilige Kategorie ein. Alle fünf Kategorien wiederum gehen gleich in den Gesamtindex ein. Einige Beispielrechnungen finden sich in der Methodenübersicht.
Anders als bei den übrigen Indikatoren werden für den Indikator „Resiliente Verwaltung“ und für die sonstigen Projekte (in jeder Kategorie) nicht bis zu 100 Punkte vergeben, sondern nur 30.
Beim Indikator „Resiliente Verwaltung“ wurden Fragen zum Thema IT-Sicherheit bewertet. Da es sich dabei um sensible Daten handelt, wurde hier nur Bonuspunkte für die besten Städte vergeben, um sicherzustellen, dass anhand der Bewertung keine Rückschlüsse auf die dahinterliegenden Rohdaten möglich sind.
Bei den „Sonstigen Projekten“ hatten die Städte bei allen Kategorien die Möglichkeit, weitere Digitalprojekte zu nennen, die bislang noch nicht mit den bestehenden Indikatoren abgebildet wurden.
Eine Übersicht aller Indikatoren und Parameter des Smart City Index 2026 finden Sie in den ausführlichen Ergebnissen.
Eine Übersicht über die Methodik sowie Berechnungsbeispiele finden Sie in der Methodenübersicht.
Wie auch in den Vorjahren wurden alle Indikatoren auf Aktualität geprüft und bei Bedarf angepasst. Zudem wurden einige Parameter neu aufgenommen. So wird in der Kategorie Verwaltung nun das Thema IT-Sicherheit und der Einsatz von KI-Assistenten in Behörden bewertet. In der Kategorie Energie & Umwelt wird die digitale Wärmeplanung sowie das Energiemonitoring von kommunalen Gebäuden untersucht. Im Bereich Mobilität wurden die Indikatoren Parken, Smartes Verkehrsmanagement und Smarter ÖPNV überarbeitet.
Untersucht wurden alle deutschen Städte ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Den Indexwerten liegen nachvollziehbare Angaben der Kommunen beziehungsweise öffentlich zugängliche Datenquellen zugrunde. Allen Städten wurde die Gelegenheit gegeben, die Daten selbst bereitzustellen und entsprechend mit Quellen zu belegen. Diese Möglichkeit haben alle 83 Städte in Anspruch genommen.
Beim Smart City Index handelt es sich um ein relatives Ranking, bei dem sich die Bewertung aus dem Vergleich zu den anderen untersuchten Städten ergibt. Das kann dazu führen, dass sich eine Stadt zwar faktisch verbessert, aber im Ranking dennoch schlechter abschneidet als im Vorjahr, weil andere Städte noch schneller vorangekommen sind und so das Bewertungsniveau angehoben haben.
Eine qualitative Auswertung des Smart City Index 2026 erfolgt durch einen ergänzenden Studienbericht, welcher voraussichtlich Ende 2026 veröffentlicht wird.
Bei quantitativen Parametern (z.B. Ladeinfrastruktur, Anzahl LPWAN-Gateways, Anzahl Coworking-Spaces u.a.) wird der Parameter in Relation zur Einwohnerzahl oder Stadtfläche gemessen. Grundlage hierfür sind Daten des Statistischen Bundesamtes zum Stichtag 31.12.2024.
Da es sich um ein relatives Ranking handelt (die besten Städte setzen den Maßstab), verändern sich der Maßstab - und damit die Bewertung - von Jahr zu Jahr. Es lassen sich zwar Trends in der Entwicklung der Städte erkennen, aber Detailergebnisse können nicht eins zu eins verglichen werden.