EU-Förderprojekt DS4LoReMa: Ingolstadt entwickelt Digitalen Fachzwilling für Klima und Energie
Die Stadt Ingolstadt entwickelt im Rahmen des Projekts Data Space 4 Smart Local Resources Management (DS4LoReMa) bis Ende August 2026 ein öffentlich zugängliches Energie‑ und Klimadashboard, das zentrale Daten zu Energieverbrauch und Echtzeit-Wetterdaten bündelt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Integration lokaler Extremwetterwarnungen, um Transparenz zu schaffen und damit die Resilienz der Stadt gegenüber klimatischen Risiken zu erhöhen.
Zusätzlich wird der bestehende Digitale Zwilling für die kommunale Wärmeplanung mithilfe von Open Data und dem Einsatz von Sensorik weiterentwickelt. Ziel der Erweiterung ist die datenbasierte Identifikation von notwendigen Klimaanpassungsmaßnahmen und die Simulation von deren Auswirkungen. „Damit haben wir nun ein Werkzeug und eine solide Datengrundlage, um den Klimawandel und die lokal spürbaren Auswirkungen besser zu verstehen und zielgerichtete Maßnahmen abzuleiten“, erklärt Thomas Schneider, Leiter der Stabsstelle Strategien Klima, Biodiversität und Donau in der Stadt Ingolstadt.
Das EU-Projekt wird im Rahmen eines länderübergreifenden Konsortiums umgesetzt. Dieses umfasst: ecoplus, die Stadt Tulln, die Stadt Wiener Neustadt, den Österreichischen Gemeindebund, die USTP, die Forschungs- und Technologietransfer GmbH (FOTEC), die Stadt Ingolstadt, die greenventory GmbH, die MBIT Solutions GmbH und das Institut für Klima- und Energiekonzepte (INKEK).