Cloud statt Aktenschrank, Online-Meeting statt Geschäftsreise, Bestellungen und Rechnungsversand über Kundenportale statt per Brief und Fax: Die Digitalisierung betrifft in Unternehmen immer auch die interne Organisation und die eigenen Geschäftsprozesse. Digitale Prozesse können Abläufe effizienter gestalten und bilden zugleich eine wichtige Grundlage dafür, neue Produkte und Dienstleistungen an den Markt zu bringen und sich an ein sich wandelndes Wettbewerbsumfeld anzupassen. Doch wie sieht eigentlich ein guter digitaler Prozess aus?
Die Arbeitskreise »Digitale Geschäftsprozesse« und »Digitale Verwaltung« im Bitkom haben diese Frage zum Anlass genommen, sich in einem Expertengremium damit auseinanderzusetzen. Das Ergebnis ist ein branchenübergreifend anwendbares Reifegradmodell, bei dem der Praxisnutzen im Vordergrund steht.
Ziel des Reifegradmodells ist es, digitale Prozesse systematisch zu bewerten und vergleichbar zu machen. Es unterstützt dabei, den aktuellen Reifegrad eines Prozesses strukturiert zu erfassen und mögliche Schwachstellen oder Entwicklungsfelder sichtbar zu machen. Mit der Weiterentwicklung zur Version 3.0 wurde das Modell insbesondere in der Anwendung überarbeitet: Ein neues Design erleichtert die intuitive Nutzung. Eine Bewertungshilfe sowie eine fragebasierte Selbsteinschätzung unterstützen die strukturierte Einordnung des Reifegrads.
Inhaltlich wurden die Kriterienaussagen geschärft und präzisiert. Über mehrere Dimensionen mit klar definierten Kriterien und Leitfragen lässt sich der digitale Status quo eines Prozesses einfach erheben und anschaulich visualisieren.
Leitfaden: Mit der Weiterentwicklung zur Version 3.0 wurde das Modell insbesondere in der Anwendung überarbeitet: Ein neues Design erleichtert die intuitive Nutzung. Eine Bewertungshilfe sowie eine fragebasierte Selbsteinschätzung unterstützen die strukturierte Einordnung des Reifegrads. Inhaltlich wurden die Kriterienaussagen geschärft und präzisiert. Über mehrere Dimensionen mit klar definierten Kriterien und Leitfragen lässt sich der digitale Status quo eines Prozesses einfach erheben und anschaulich visualisieren.
Checkliste: Um die Niedrigschwelligkeit des Ansatzes zu betonen, hat die Projektgruppe eine Checkliste als Excel-Datei angefertigt, die je nach individuellen Organisationsbedürfnissen flexibel angepasst werden kann.
Zusatzmodul: Für das Zusatzmodul „Management-Cockpit“ gibt es eine Kurzanleitung sowie eine Vorlage, mit der Daten automatisiert abgerufen werden können. Dieses kann sowohl für das Reifegradmodell 2.0 sowie für das Reifegradmodell 3.0 verwendet werden. (Stand 09.2022)
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (WiBe) ist ein zentrales Instrument, um Digitalisierungsmaßnahmen nicht nur technisch und organisatorisch, sondern auch ökonomisch fundiert zu bewerten.
Leitfaden: Die Anwendungsmöglichkeiten des „Reifegradmodells Digitale Prozesse 2.0“ sind sehr vielfältig. Um einen Einblick zu liefern und Beispiele für die Adaption des Reifegradmodells zu erläutern, wurde der Ansatz durch Mitglieder des Expertengremiums verprobt. Diese Erfahrungsberichte sind ebenfalls Teil des Leitfadens.
Checkliste: Um die Niedrigschwelligkeit des Ansatzes zu betonen, hat die Projektgruppe eine Checkliste als Excel-Datei angerfertigt, die je nach individuellen Organisationsbedürfnissen flexibel angepasst werden kann.