Startup Wahlprüfsteine zur Wahl in Berlin

Wahlprüfsteine
Berlin

Am 26. September wählt Berlin -
Wie unterstützt die Politik Startups?

Startup-Wahlprüfsteine

Berlin ist unbestritten der bedeutendste Startup-Standort Deutschlands. Gründerinnen und Gründer haben hier Zugriff auf internationale Talente, zahlreiche herausragende Universitäten sowie Forschungseinrichtungen und den direkten Kontakt zu einem riesigen Venture Capital-Netzwerk. 

Im internationalen Vergleich steht Berlin in Sachen Innovationsfähigkeit und Ideenreichtum anderen Startup-Metropolen in nichts nach – beim Finanzierungsvolumina schon: Neben einem wachsenden Rückstand auf den europäischen Platzhirschen London droht Berlin auch im Verfolgerduell mit Paris das Nachsehen. Dabei lag Berlin vor zwei Jahren noch vor der französischen Hauptstadt. Um das Ruder herumzureißen muss nun der nächste Schritt gelingen. Nach Jahren des Standortwachstums braucht es zukünftig mehr großvolumige Finanzierungsrunden für Berliner Startups. So entsteht ein Wechselspiel aus erfolgreichen Exits und dem Rückfluss dieser Gewinne ins Ökosystem – ein Alleinstellungsmerkmal der großen Startup-Hotspots. Die rückläufige Attraktivität für Wagniskapital ist dagegen ein Weckruf für die Hauptstadt, denn für die Hauptstadt sind junge Wachstumsunternehmen längst zu einem wichtigen Wirtschaftsmotor und  Aushängeschild geworden.   

Von  den Parteien, die nach aktuellen Umfragen eine Chance auf den Einzug ins Parlament haben, wollten wir deshalb wissen*: Was ist ihre Vision für den  Startup-Standort Berlin? Welche konkreten Maßnahmen planen sie für junge Tech-Unternehmen, falls sie am 26. September gewählt werden? 

*Hinweis zur Methodik: Nach ihren Positionen zur Startup-Politik wurden die Parteien angefragt, die nach den Umfragen eine realistische Chance auf einen Einzug ins Parlament haben. Das waren CDU, SPD, Die Linke, Grüne, AfD, Grüne, FDP. 

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