Tipps zum Schutz Ihrer digitalen Identität

Wurde mein Online-Konto gehackt? Diese Indizien sprechen dafür:

  • War ich das? Können Sie sich nicht an eine Bestellung in einem Online-Shop erinnern? Wurden E-Mails gesendet, die Sie nie geschrieben haben? Oder zeigt die Online-Banking-Website Überweisungen an, die Sie nicht getätigt haben? Wenn Sie Aktionen feststellen, die nicht von Ihnen selbst ausgelöst wurden, ist dies ein starkes Indiz für einen unerwünschten Eindringling.

  • Vorsicht bei Änderungen am eigenen Account Erkennen Sie ihre Adresse, ihre Telefonnummer oder sogar Ihren Namen in Ihrem Account nicht wieder? Das spricht dafür, dass sich fremde Personen Zugang zu ihrem Account verschafft und Ihre Daten geändert haben.

  • Achtung bei verdächtigen Aktivitäten Der Anbieter eines Online-Dienstes informiert Sie über eine ungewöhnliche Nutzung ihres Accounts? Nehmen Sie den Hinweis ernst, prüfen Sie jedoch auch die Authentizität dieser „Sicherheitswarnung“. Firewall und Virenscanner machen Nutzer ebenfalls auf verdächtige Aktivitäten aufmerksam – etwa auf Schadsoftware, die Passwörter abfängt und somit den Missbrauch eines Online-Accounts ermöglicht.

  • Der letzte Login Haben Sie schon einmal auf einer Website das Feld „Letzter Login“ oder „Letzte Kontoaktivität gesehen“? Ein Blick darauf könnte sich lohnen: Wenn das angezeigte Datum oder die Uhrzeit nicht mit ihren Online-Aktivitäten übereinstimmt, die IP-Adresse nicht die ihres Gerätes ist, sollten sie hellhörig werden.

  • Übrigens: Es hat sich jemand auf ihrem Account eingeloggt „Ein Computer hat sich um 13:47 Uhr auf Ihren Account eingeloggt“ – Kommt Ihnen das bekannt vor? Viele Online-Anbieter verschicken automatisch eine E-Mail, wenn sich ein neues Gerät zum ersten Mal in Ihren Account einloggt. Haben Sie das beschriebene Gerät nicht genutzt, könnten sich fremde Personen Zugang zu Ihrem Account verschafft haben.

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