E-Mail-Sicherheit: Wie erkenne ich gefährliche Spam-Mail?

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Arten gefährlicher E-Mails:

  • Spam-E-Mails: Lästige E-Mails mit unerwünschter Werbung für Produkte und Dienste aller Art. In der Regel stecken unseriöse Anbieter hinter den Offerten. Die E-Mails enthalten zwar keinen Virus, können aber die Privatsphäre verletzen, zum Beispiel wenn Bilder nachgeladen werden. Der Versender kennt dann das Mail-Programm des Anwenders und weiß, dass die E-Mail-Adresse gültig ist. Häufig werden die E-Mails in betrügerischer Absicht verschickt. Bestellt etwa der Mail-Empfänger Produkte, so wird in der Regel Vorkasse verlangt und er erhält dann keine oder nur qualitativ minderwertige Waren. Andere E-Mails sollen den Empfänger zu Zahlungen verleiten, indem sie ihn mit einem angeblichen Fehlverhalten unter Druck setzen. Absender sind zum Beispiel vermeintliche Inkasso-Büros oder Abmahn-Anwälte.

  • Phishing-E-Mails: Täuschen einen realen Absender vor, meist Banken, Zahlungsdienstleister, Paketdienste oder Online-Shops. Der Nutzer wird dazu verleitet, einen Link anzuklicken und auf einer gefälschten Webseite persönliche Zugangsdaten einzugeben. Diese Daten können von kriminellen Hackern abgegriffen und für illegale Transaktionen missbraucht werden.

  • Virus-E-Mails: Diese E-Mails enthalten entweder einen Anhang mit einer Schadsoftware oder einen Link, der zu einer Webseite führt und das Endgerät dann mit Schadcode verseucht. Auf diese Weise installierte Schadsoftware kann dazu dienen, den Nutzer auszuspionieren und mit den gewonnenen Daten illegale Transaktionen durchzuführen. Oder die Absender nutzen den Computer des Mail-Empfängers für illegale Aktionen, etwa zum Aufbau eines so genannten Bot-Netzes.

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