bunte Regenschirme vor Hauswand von unten

Aktuelles

Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen

Aktuell kursieren E-Mails mit dem Hinweis auf eine Corona-Förderaktion der Europäischen Kommission. Der Inhalt ist komplett gefakt und dient allein dazu Unternehmensdaten abzugreifen.

Alle Informationen finden Sie im Infoblatt des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen.

Warnung vor Fake-Mails
Jürgen Fauth vom LKA Baden-Württemberg
Interview mit Jürgen Fauth: "Wir wissen nicht, was in diesen Netzen schlummert"

Jürgen Fauth ist Leiter der Führungsgruppe der Abteilung Cybercrime/Digitale Spuren beim LKA Baden-Württemberg. Er begleitete den landesweiten Aufbau des polizeilichen Netzwerkes zur Bekämpfung von Cybercrime und zum Umgang mit digitalen Spuren. Darüber hinaus war er maßgeblich an der Erstellung der bundesweiten Strategie zur Bekämpfung von Cybercrime beteiligt und leitete die bundesweite Projektgruppe „Cyberangriffe auf Kritische Infrastruktur“.

Wir sprachen mit ihm über seine Arbeit beim LKA Baden-Württemberg, über die Corona-Krise und wie mit dieser umgegangen wird.

Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Cyberkriminelle versuchen, sich die derzeitige Notlage der Bevölkerung und Unternehmen zunutze zu machen.

Vor einer besonders perfiden Vorgehensweise warnt das Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Im Internet sind Seiten aufgetaucht, auf denen in Bedrängnis geratene Unternehmen aufgefordert werden, das dortige Formular mit Daten zu befüllen und anschließend hochzuladen. Teilweise wurden Unternehmen gezielt telefonisch kontaktiert und explizit auf die entsprechende Webseite hingewiesen.

Die Polizei stuft diese Vorgehensweise als Vorbereitungshandlung für spätere Betrugsstraftaten ein und warnt eindringlich davor, persönliche und Unternehmensdaten auf solchen Fake-Seiten im Internet preiszugeben. "Nutzen Sie für die Stellung der Anträge auf Soforthilfe ausschließlich die Internetseiten von offiziellen Landesstellen. Dies sind Ministerien und Landesförderbanken mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammern." so der Sprecher des LKA Baden-Württemberg.

Alle Warnmeldungen
Emotet

Momentan beschäftigt Firmen die Schadsoftware „Emotet“. Diese verbreitet sich großflächig, meist über Angriffe mit infizierten Office-Dokumenten, und setzt sich zunächst unsichtbar in den IT-Systemen fest. Über Emotet können dann beliebige Module nachgeladen werden und z.B. zum Verschlüsseln von Rechnersystemen oder zur Manipulation des Online-Bankings verwendet werden. Die Anmeldeinformationen eines infizierten Systems sind nicht mehr sicher und ausgelesene E-Mails werden gezielt zur Weiterverbreitung genutzt - meist indem der Empfänger einer infizierten Mail manipuliert wird, einen infizierten Anhang zu öffnen.