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Termine

moderne Kuppel
30. - 31.05.2022

Jahrestagung der Sicherheitskooperation Cybercrime in Mainz

Die organisierte Kriminalität und das Verbrechen im Internet agieren immer professioneller und schneller.

Unter dem Motto: „Künstliche Intelligenz im Einsatz gegen Kriminalität – nur Kunst oder intelligent?“ betrachten wir die Möglichkeiten für den Einsatz moderner Technologien, um das Internet eben nicht als „Wilden Westen“ erscheinen zu lassen.

Vergangene Veranstaltungen

18.06.2020: Offene Sprechstunde der Sicherheitskooperation Cybercrime im Rahmen des Digitaltags

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt in Deutschland erheblich verändert. In vielen Unternehmen arbeiten die Mitarbeiter im Homeoffice. Oft fehlt die Sensibilität für den Umgang mit firmeneigener IT oder es wird private IT verwendet. Kriminalhauptkommissar Peter Vahrenhorst steht IT-Usern und Arbeitnehmern genauso wie Entscheidern in Unternehmen als kompetenter Ansprechpartner der Sicherheitskooperation Cybercrime zum Umgang mit potentiellen Phishing-Mails, verdächtigen Links und weiteren IT Sicherheitsfragen zur Verfügung.

Die Einwahldaten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung per Mail an: siko@bitkom.org

14.11.2019: Workshop Cybercrime in Bonn

Am 14.11.2019 findet ein Workshop Cybercrime in Bonn statt, den die Deutsche Telekom zusammen mit dem LKA NRW als Kooperationspartner im Rahmen der Sicherheitskooperation Cybercrime durchführt.

Themen werden u.a. sein:

  • Ermittlungsmöglichkeiten aus Sicht eines TK-Providers
  • Berichte aus anderen Unternehmen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen aus Sicht der Ermittlungsbehörden
  • Zukunftstauglichkeit vorhandener Instrumente

Die Agenda finden Sie im Anhang. Veranstaltungsort wird die Zentrale der Deutschen Telekom AG, Friedrich-Ebert-Allee 140, 53113 Bonn, Raum A.0.06, sein.

16.10.2019: Bitkom Public Security Blockchain Day

Am 16.10.19 fand der erste Bitkom Public Security Blockchain Day im Rahmen der Sicherheitskooperation Cybercrime statt. In den Räumen der Telekom Hauptstadtrepräsentanz diskutierten rund 60 Teilnehmer aus den Arbeitskreisen Öffentliche Sicherheit und Blockchain mit Vertretern verschiedener Sicherheitsbehörden (BKA, LKÄ, Polizeien, Staatsanwaltschaften bis hin zur Bundeswehr) mögliche Use Cases sowie Fragen der Anwendung von Blockchain und ihre Chancen und Risiken für die Öffentliche Sicherheit. Nach Impulsvorträgen zu den Aspekten Kryptowährungen, Logistik, Smart Contracts und E-Government wurde die Diskussion im Rahmen eines World-Cafés fortgesetzt.

Zukünftig soll dieses Format im Rahmen der Sicherheitskooperation Cybercrime auch zu anderen Technologiethemen wiederholt werden.

25.-26.09.2019: 8. Jahrestagung der Sicherheitskooperation Cybercrime

Was tun, wenn die eigene Überwachungstechnik von Fremden ausgenutzt wird, um günstige Gelegenheiten für die Begehung von Straftaten auszuspionieren? Was tun, wenn der Kühlschrank plötzlich Unmengen Essen bestellt? Zeichnet der Sprachassistent im Wohnzimmer Gespräche zwischen mir und meinen Angehörigen auf?

 

Unter dem Veranstaltungsmotto

INTERNET OF SMART THINGS - WENN DIE KAFFEEMASCHINE DEN ZUTRITT BLOCKIERT NETWORK OF SMART THINKERS

fand am 25. und 26. September die diesjährige Fachkonferenz der Sicherheitskooperation Cybercrime in Leinfelden-Echterdingen statt. Über 200 Vertreter von Sicherheitsbehörden und Unternehmen der IT-Branche aus Deutschland und der Schweiz beschäftigten sich unter anderem mit diesen Fragen.

Zur jährlichen Veranstaltung der Sicherheitskooperation Cybercrime, einem im Jahr 2011 gegründeten Zusammenschluss zwischen dem Branchenverband Bitkom e.V. sowie zwischenzeitlich sechs Landeskriminalämtern, lud in diesem Jahr das LKA BW ein.

Saal

Als Veranstaltungsörtlichkeit wurde die Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen mit ihren modernen Konferenz- und Tagungsräumen sowie hervorragender Erreichbarkeit gewählt.

Dem Veranstaltungsmotto folgend standen die Vorträge ganz im Licht der Thematik Smart Home sowie Internet of Things. Ergänzend wurden aber auch vertiefende Fachvorträge und Impulse zu den Themenfeldern Car-Forensics, Organisierte Kriminalität sowie Recht und Datenschutz angeboten. Das Dauerthema jeder Sicherheitsveranstaltung, Cyberangriffe auf Wirtschaftsunternehmen, fand auch dieses Jahr wieder seinem Platz im Plenum. Das abwechslungsreiche Programm der zweitägigen Veranstaltung bot neben mehreren Plenumsbeiträgen auch vier Smartblockreihen, in denen jeweils vier Panels zeitgleich stattfanden.

Gemäß einer von Bitkom e.V. veröffentlichten Studie besitzt jeder dritte Deutsche mindestens ein IoT-Gerät. Mit der steigenden Anzahl dieser Geräte steigt auch das Angriffspotenzial der Täter. Die Aneignung der Rechenleistung, Datendiebstahl oder Sabotage-, Verschlüsselungs- und Erpressungshandlungen sind dabei nur ein paar wenige mögliche Angriffsszenarien.

LKA-Präsident Ralf Michelfelder begrüßte die Gäste und wies bereits eingangs darauf hin, dass Cyberkriminelle durch fortschreitende Vernetzung in ihr Zielobjekt praktisch von jedem Punkt der Welt „einbrechen“ können. Egal wo sich dieses Objekt befindet. „Die Computer-Maus wird zur Brechstange, das Internet zum Diebesguttransporter.“

Referent

Staatssekretär Wilfried Klenk beschrieb in seinem Grußwort anschließend, wie die Politik auf die derzeitigen Herausforderungen im Bereich Cybercrime reagiert. Klenk ging auch auf Angriffe auf öffentliche Stellen und Behörden ein und hob dabei die Arbeit der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime beim Landeskriminalamt hervor.

Die Teilnehmer bekamen 25 spannende Fachvorträge präsentiert. Ganz im Sinne des Netzwerks der Smart Thinker wurden Pausen zwischen den Vorträgen und die Veranstaltung am Abend des ersten Tages für einen regen fachlichen Austausch genutzt.

Foyer

Das visuelle Konzept der Veranstaltung stand ganz unter dem Aspekt der digitalen Vernetzung. Je nach Sicht des Betrachters wurden die gespannten Netze als Firewalls interpretiert, welche die Angreifer in Form von Papierfliegern erfolgreich am Durchdringen hinderten. Mehrere Hundert mit Informationen bedruckte Papierflieger stellten aber auch nur den unsichtbaren Traffic der digitalen Vernetzung, insbesondere der IoT-Geräte, dar. Nicht zuletzt dieses Designkonzept sorgte letztendlich dafür, dass die Inhalte dieser zwei Tage den Teilnehmern nachhaltig in Erinnerung bleiben.

04.-05.09.2018: 7. Jahrestagung der Sicherheitskooperation Cybercrime

Am 4. und 5. September 2018 findet die 7. Jahrestagung der Sicherheitskooperation Cybercrime in Düsseldorf statt.

Wie jedes Jahr lädt die Sicherheitskooperation Cybercrime auch 2018 wieder Vertreter aus Behörden und Unternehmen ein, um die Vernetzung untereinander zu fördern und sich über aktuelle Phänomene aus dem Bereich Cybercrime zu informieren. Die Sicherheitskooperation Cybercrime besteht seit 2011. Ihr gehören neben dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) die Landeskriminalämter Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen, Hessen und künftig auch Rheinland-Pfalz an. Ziel der Kooperation ist insbesondere der Netzwerkgedanke, der in einem engen Informationsaustausch und Wissenstransfer realisiert wird und in der einmal jährlich stattfindenden Jahrestagung der Sicherheitskooperation Cybercrime seinen Höhepunkt findet.

In zahlreichen Fachvorträgen zu verschiedenen Cybercrime relevanten Themen und aktuellen Entwicklungen sowie in Themen spezifischen Panels werden die Auswirkungen von Cybercrime auch in diesem Jahr thematisiert und es wird dabei ein „Blick über den Tellerrand“ gewagt. Besonders freuen wir uns darüber, dass wir auf der Jahrestagung das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz offiziell als neues Mitglied begrüßen dürfen.

Als Referenten haben sich bereits angekündigt:

  • Ammar ALKASSAR, Bevollmächtigter für Innovation und Strategie des Saarlandes
  • Thomas HORSTER-MÖLLER, Vorstandsvorsitzender VIVAI Software AG
  • Prof. Dr. rer. nat. Dirk LABBUDE, HS Mittweida Fakultät CB
  • Dr. Michael LEMKE, Huwaei Deutschland Technologies GmbH
  • Prof. Dr. rer. nat. Marko SCHUBA, FH Aachen Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik

Eine Vielzahl weiterer Referenten ist angefragt. Zusätzlich werden Vertreter aus allen Sicherheitsbehörden und aus der Industrie vertreten sein.

27.-28.09.2017: 6. Jahrestagung der Sicherheitskooperation Cybercrime

Das Hessische Landeskriminalamt organisierte die 6. Jahrestagung der Sicherheitskooperation Cybercrime und die Mühe zahlte sich aus: Fast 200 Teilnehmer von Sicherheitsbehörden, Forschung und Wirtschaft waren sich am Ende einig – eine rundum gelungene Veranstaltung an einem der schönsten Veranstaltungsorte in Wiesbaden.

Begrüßung Thurau

Wie eine „Schlossherrin“ durfte sie sich zwei Tage lang fühlen: Als Veranstalterin der 6. Jahrestagung der Sicherheitskooperation Cybercrime, begrüßte die Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamtes, Frau Sabine Thurau, die Teilnehmer von Sicherheitsbehörden, Forschung und Wirtschaft im Schloss Biebrich.

Gruppe

Die Sicherheitskooperation Cybercrime ist ein Zusammenschluss aus dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom) und den Landeskriminalämtern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen und Hessen.

Trotz aller unterschiedlicher Aufgaben und Zuständigkeiten der anwesenden Akteure möchten wir gemeinsam im Rahmen der jährlichen Veranstaltung eine enge Verzahnung durch Informationsaustausch und Wissenstransfer fördern. Ziel dieser Verzahnung sind gegenseitige Hospitationen sowie die Vermittlung von Experten, wenn diese in konkreten Einzelfällen gebraucht werden. So können verschiedene Probleme und Fragestellungen, gerade in zeitkritischen Situationen, durch den Rückgriff auf bestehende Kontakte innerhalb der Kooperation schneller transportiert werden.

Charmant und mit einer Prise Humor führte die Pressesprecherin des Hessischen Landeskriminalamtes, Virginie Wegner, durch die Veranstaltung und nahm die Zuhörer mit, den teilweise sehr anspruchsvollen Inhalten gespannt und interessiert zu folgen.

Podiumsdiskussion

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellten die Teilnehmer Frau Thurau, Hessisches Landeskriminalamt und Herr Horst Samsel, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Sicht der Sicherheitsbehörden auf die aktuellen Angriffswellen 2017 dar.

Von Seite der Forschung zeigte Prof. Dr. Martin Steinebach auf, was in der Zukunft zu erwarten ist. Michael Bartsch, T-Systems, beleuchtete aus dem Blickwinkel der Wirtschaft, welche Herausforderungen vor uns liegen. Er appellierte an ein Mehr an Zusammenarbeit und ein Wachsen der Sicherheitskooperation Cybercrime durch weitere Mitglieder, was Susanne Dehmel, die Moderatorin des Runden Tisches und gleichzeitig Mitglied der Geschäftsleitung des Bitkom, nur unterstützen konnte.

Den Rückmeldungen der Teilnehmer nach zu urteilen konnte auch in diesem Jahr wieder ein breites Spektrum an Experten aus unterschiedlichen Bereichen gewonnen werden, die die zwei Tage kurzweilig und interessant gestalteten. Ein großer Dank geht daher an die Referenten, die es geschafft haben, die Bandbreite der Teilnehmer vom interessierten Laien bis zum Experten abzudecken und die Inhalte zuhörergerecht zu verpacken.

20.-24.03.2017: ZAC Niedersachsen und SiKo Cybercrime gemeinsam auf der Cebit 2017

Der erstmalige Auftritt der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) auf der diesjährigen CeBIT vom 20.-24.03.2017 war ein voller Erfolg.

Zusammen mit der Sicherheitskooperation Cybercrime präsentierte man sich mit den Schwerpunktthemen IT-Sicherheit, Beratung und Unterstützung bei Cyberangriffen in Unternehmen und der Wichtigkeit der Sensibilisierung der Mitarbeiter dem Fachpublikum der Business-Security in Halle 6.

ZAC Niedersachsen und SiKo Cybercrime gemeinsam auf der Cebit 2017

Aus den weit mehr als 100 geführten Gesprächen mit Vertretern von Unternehmen ergab sich mit dem vielfach geäußerten Wunsch nach Beratungsterminen und Awareness-Vorträgen bereits jetzt ein volles Auftragsbuch für die Kollegen der Zentralen Ansprechstellen.

Neben dem Messestand wurde der gemeinschaftliche Auftritt durch Fachvorträge beim „Security-Talk“ und auf der Bühne des Bundeswirtschaftsministeriums abgerundet, wo ergänzend zu eigenen Inhalten auch auf das Angebot der Zentralen Ansprechstellen anderer Bundesländer aufmerksam gemacht wurde.

Durch die Erwähnung der ZAC im Leitartikel der deutschen Presseagentur zur diesjährigen CeBIT konnte eine breite Öffentlichkeit erreicht werden.

Prominente Besucher des Standes waren u. a. der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius, der sächsische Innenminister und Vorsitzender der Innenministerkonferenz Markus Ulbig, der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch mit dem Präsidenten des niedersächsischen Landeskriminalamtes Uwe Kolmey, der Landespolizeipräsident Uwe Binias, die Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium Yasmin Fahimi, Gabriela König als Mitglied des niedersächsischen Landtags und der nds. FDP-Landesvorsitzende Dr. Stefan Birkner.