20.03.2015 Mehr als eine Klassenfahrt nach Hannover

Wir machen eine Klassenfahrt, und es geht nach… Hannover zur CeBIT. Das dachten sich einige Schüler, als sie uns auf der CeBIT besuchten. Bitkom und das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) haben erstmals gemeinsam die CeBIT-Erlebnis-Tage für Schüler organisiert.

Insgesamt mehr als 1.000 Jugendliche aus ganz Deutschland nahmen diese Woche die Gelegenheit wahr, sich aus erster Hand über ihre Berufschancen in der d!conomy zu informieren. Ausgestattet mit Smartphones und Tablets konnten die Schüler ihre Meeseerlebnisse direkt als Videos oder Fotos dokumentieren, festhalten und austauschen.

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Verschiedene Unternehmen haben sich den Schülern dabei präsentiert. Und zwar nicht nur als nette Geste, sondern auch aus Eigennutz. In den vergangenen fünf Jahren sind rund 100.000 neue Arbeitsplätze in der IT- und Telekommunikationsbranche entstanden. Rund 41.000 IT-Spezialisten fehlen derzeit deutschlandweit. Umso wichtiger, dass wir begabte Schülerinnen und Schüler für ein Studium der Informatik begeistern.

Den Anfang machten wir bei Fujitsu in Halle 7. Das auf Big Data spezialisierte japanische Unternehmen ließ uns Sand fühlen. Also nicht echten Sand, sondern dessen haptische Nachempfindung auf einem Tablet. Den Unterschied merkt man kaum.

Samsung führte die Besucher aus dem gewohnten analogen in das digitale Klassenzimmer. Wer würde nicht lieber mit Smartphone und Tablets arbeiten, statt schwere Schulbücher mit sich herumzuschleppen?

Bei Bitkom zeigten wir einen allgemeinen Überblick über die ITK-Branche und was sich hinter Begriffen wie d!conomy und Industrie 4.0 verbirgt. Danach ging es zum HPI in Halle 9. Nach einer Vorstellung der verschiedenen IT-Studiengänge wurde uns eine interaktive Taktiktafel zur Fußball Analyse vorgestellt. Danach gabs noch eine App, die uns alle in Comicfiguren verwandelte.

Im Anschluss hatten einige Schüler noch die Möglichkeit Interviews mit den nationalen CEOS von Digitaleurope zu führen. Es ging um Frauen in der IT, Erwartungen für die CeBIT und den ITK-Markt in den verschiedenen europäischen Ländern - damit beschäftigt sich übrigens auch die Kampagne der EU-Kommission E-Skills for Jobs .

Was hat es am Ende gebracht? Mit den verschiedenen Messetouren in den vergangenen Jahren haben wir bisher tausende Schülerinnen und Schüler erreichen können – zusätzlich zu den rund 20.000, die sich über die Workshops und Schulveranstaltungen von „erlebe it“ ein Bild von der Zukunftsbranche gemacht haben. Wenn nur ein Bruchteil von ihnen dadurch tatsächlich zu einer Karriere in der ITK-Branche bewogen wird, wäre das schon ein Riesenerfolg.

Mir persönlich hat es Spaß gemacht, die wirklich sehr interessierten und aufnahmebereiten Jugendlichen einen Tag lang zu begleiten. Auch wenn meine Füße zum Schluss anderer Meinung waren.

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