Bitkom Länderindex 2024 - Sachsen

Sachsen

11. Platz

Sachsen auf einen Blick

  •   Landesregierung: CDU / SPD
  •   Gemeinden: 419
  •   Bevölkerung: 4.042.422
  •   Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 39.667 Euro

Gesamtwertung

PlatzKategorieIndex
11Gesamtergebnis55.6
10Wirtschaft40.3
15Infrastruktur57.0
12Governance und Verwaltung52.5
3Digitale Gesellschaft72.7
10 Wirtschaft 40.3

Digitale Wirtschaft

IndikatorIndex
IT-Fachkräfte44.5Informatik-Auszubildende43.2Informatik-Studium39.1ITK-Unternehmen54.1Startup-Neugründungen17.9Forschung in Schlüsseltechnologien50.1Vergabe33.0
Gesellschaft

Infrastruktur

IndikatorIndex
5G99.7Glasfaser in Privathaushalten32.3Gigabitversorgung in Privathaushalten66.0Gigabitversorgung in Unternehmen59.0Gigabitversorgung in Schulen67.0Rechenzentren18.0
Governance und Verwaltung

Governance und Verwaltung

IndikatorIndex
OZG-Leistungen38.0Digitalministerium75.0Chief Digital Officer50.0Digitalkabinett100.0Digitalcheck100.0Finanzielle Steuerung0.0IT-Sicherheit100.0Digitalstrategie & Monitoring90.0Digitalisierungsgrad der Gemeinden42.7Nutzung digitaler Behördenleistungen51.6
Gesellschaft

Gesellschaft

IndikatorIndex
Digitalkompetenz65.1Informatikunterricht93.8Internetnutzung90.2Gerätenutzung 67.6Nutzung digitaler Behördenleistungen51.6Einstellung zur Digitalisierung78.6Überforderung52.7

Sachsen im Länderindex

Jahr
Baden-Württemberg65605468Ø 61.8
Bayern59646265Ø 62.6
Berlin68705662Ø 63.8
Brandenburg45585061Ø 53.6
Bremen59755355Ø 60.6
Hamburg72786269Ø 70.3
Hessen56786358Ø 63.7
Mecklenburg-Vorpommern30604273Ø 51.1
Niedersachsen39725863Ø 58.2
Nordrhein-Westfalen51665665Ø 59.5
Rheinland-Pfalz40635160Ø 53.3
Saarland58625373Ø 61.7
Sachsen40575373Ø 55.6
Sachsen-Anhalt37615457Ø 52.4
Schleswig-Holstein38755267Ø 57.9
Thüringen29515669Ø 51.1
Ø 58,4 Gesamtwertung Der Gesamtwert ergibt sich aus den Indexwerten der vier Kategorien, die jeweils zu gleichen Teilen in die Gesamtberechnung einfließen.
Baden-Württemberg65
3. Platz Digitale Wirtschaft

428 Startups wurden 2025 in Baden-Württemberg gegründet.

Bayern59
4. Platz Digitale Wirtschaft

785 Startups wurden 2025 in Bayern gegründet.

Berlin68
2. Platz Digitale Wirtschaft

619 Startups wurden 2025 in Berlin gegründet.

Brandenburg45
9. Platz Digitale Wirtschaft

73 Startups wurden 2025 in Brandenburg gegründet.

Bremen59
5. Platz Digitale Wirtschaft

19 Startups wurden 2025 in Bremen gegründet.

Hamburg72
1. Platz Digitale Wirtschaft

203 Startups wurden 2025 in Hamburg gegründet.

Hessen56
7. Platz Digitale Wirtschaft

247 Startups wurden 2025 in Hessen gegründet.

Mecklenburg-Vorpommern30
15. Platz Digitale Wirtschaft

17 Startups wurden 2025 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet.

Niedersachsen39
12. Platz Digitale Wirtschaft

168 Startups wurden 2025 in Niedersachsen gegründet.

Nordrhein-Westfalen51
8. Platz Digitale Wirtschaft

658 Startups wurden 2025 in Nordrhein-Westfalen gegründet.

Rheinland-Pfalz40
11. Platz Digitale Wirtschaft

79 Startups wurden 2025 in Rheinland-Pfalz gegründet.

Saarland58
6. Platz Digitale Wirtschaft

22 Startups wurden 2025 im Saarland gegründet.

Sachsen40
10. Platz Digitale Wirtschaft

120 Startups wurden 2025 in Sachsen gegründet.

Sachsen-Anhalt37
14. Platz Digitale Wirtschaft

33 Startups wurden 2025 in Sachsen-Anhalt gegründet.

Schleswig-Holstein38
13. Platz Digitale Wirtschaft

70 Startups wurden 2025 in Schleswig-Holstein gegründet.

Thüringen29
16. Platz Digitale Wirtschaft

27 Startups wurden 2025 in Thüringen gegründet.

Ø 49,2 Digitale Wirtschaft Um die Innovationskraft und den Digitalisierungsgrad der Wirtschaft beurteilen zu können, wurden die Relevanz der ITK-Branche und des Studien- und Ausbildungsfachs Informatik sowie die Anzahl der Startup-Gründungen, das Vergabewesen und die Anzahl von Forschungseinrichtungen in Schlüsseltechnologien betrachtet.
Baden-Württemberg60
12. Platz Digitale Infrastruktur

30% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Bayern64
8. Platz Digitale Infrastruktur

36% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Berlin70
6. Platz Digitale Infrastruktur

45% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Brandenburg58
14. Platz Digitale Infrastruktur

40% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Bremen75
3. Platz Digitale Infrastruktur

69% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Hamburg78
1. Platz Digitale Infrastruktur

77% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Hessen78
2. Platz Digitale Infrastruktur

38% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Mecklenburg-Vorpommern60
13. Platz Digitale Infrastruktur

42% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Niedersachsen72
5. Platz Digitale Infrastruktur

69% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Nordrhein-Westfalen66
7. Platz Digitale Infrastruktur

43% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Rheinland-Pfalz63
9. Platz Digitale Infrastruktur

37% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Saarland62
10. Platz Digitale Infrastruktur

28% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Sachsen57
15. Platz Digitale Infrastruktur

32% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Sachsen-Anhalt61
11. Platz Digitale Infrastruktur

30% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Schleswig-Holstein75
4. Platz Digitale Infrastruktur

72% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Thüringen51
16. Platz Digitale Infrastruktur

23% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Ø 65,6 Digitale Infrastruktur Für die Beurteilung der digitalen Infrastruktur wurden die Mobilfunk- und Internetversorgung sowie die Anschlussleistung der Rechenzentren in den Bundesländern analysiert.
Baden-Württemberg54
9. Platz Governance und Verwaltung

22% der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Bayern62
2. Platz Governance und Verwaltung

22% der Bürgerinnen und Bürger in Bayern schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Berlin56
7. Platz Governance und Verwaltung

23% der Bürgerinnen und Bürger in Berlin schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Brandenburg50
15. Platz Governance und Verwaltung

13% der Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Bremen53
11. Platz Governance und Verwaltung

26% der Bürgerinnen und Bürger in Bremen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Hamburg62
3. Platz Governance und Verwaltung

20% der Bürgerinnen und Bürger in Hamburg schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Hessen63
1. Platz Governance und Verwaltung

20% der Bürgerinnen und Bürger in Hessen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Mecklenburg-Vorpommern42
16. Platz Governance und Verwaltung

20% der Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Niedersachsen58
4. Platz Governance und Verwaltung

25% der Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Nordrhein-Westfalen56
5. Platz Governance und Verwaltung

24% der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Rheinland-Pfalz51
14. Platz Governance und Verwaltung

19% der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Saarland53
10. Platz Governance und Verwaltung

18% der Bürgerinnen und Bürger im Saarland schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Sachsen53
12. Platz Governance und Verwaltung

19% der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Sachsen-Anhalt54
8. Platz Governance und Verwaltung

25% der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Schleswig-Holstein52
13. Platz Governance und Verwaltung

24% der Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Thüringen56
6. Platz Governance und Verwaltung

19% der Bürgerinnen und Bürger in Thüringen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Ø 54,6 Governance und Verwaltung Im Bereich Governance und Verwaltung wurde der Umsetzungsstand bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen betrachtet und untersucht, wie die Digitalpolitik in den Ländern gesteuert wird.
Jahr
Baden-Württemberg68
6. Platz Digitale Gesellschaft

74% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Bayern65
8. Platz Digitale Gesellschaft

70% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Berlin62
11. Platz Digitale Gesellschaft

70% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Brandenburg61
12. Platz Digitale Gesellschaft

73% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Bremen55
16. Platz Digitale Gesellschaft

72% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Hamburg69
5. Platz Digitale Gesellschaft

72% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Hessen58
14. Platz Digitale Gesellschaft

70% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Mecklenburg-Vorpommern73
2. Platz Digitale Gesellschaft

67% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Niedersachsen63
10. Platz Digitale Gesellschaft

73% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Nordrhein-Westfalen65
9. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Rheinland-Pfalz60
13. Platz Digitale Gesellschaft

67% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Saarland73
1. Platz Digitale Gesellschaft

73% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Sachsen73
3. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Sachsen-Anhalt57
15. Platz Digitale Gesellschaft

65% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Schleswig-Holstein67
7. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Thüringen69
4. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Ø 64,8 Digitale Gesellschaft Um den Grad der digitalen Teilhabe in den Ländern einschätzen zu können, wurden die digitalen Kompetenzen und die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger zur Digitalisierung erhoben und das Angebot von Informatikunterricht in den Ländern bewertet.

Best Practice

LlfD

LIfD, sind Orte, in denen Modellprojekte zu Co-Working-Flächen, Innovations- und Lösungslaboren oder Digitallaboren eingerichtet, betrieben und weiterentwickelt werden. Ziel der Förderung ist es, durch einen cross-sektoralen, übergreifenden Ansatz die Vernetzung von Menschen, Projekten und Organisationen auf dem Gebiet der Digitalisierung voranzutreiben. LIfD sind nicht nur Anlaufpunkte für Unternehmen, sondern sollen mit ihren Angeboten auch Bürgerinnen und Bürger für digitale Themen interessieren und dazu beitragen, deren digitale Kompetenzen zu stärken und für Teilhabe zu sorgen.​


​In Sachsen konnten im Rahmen eines ersten Förderaufrufes bislang zehn Projekte als LIfD ausgewählt und gefördert werden.​


Quelle: Die Angaben stammen vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Februar 2026. ​

Digitalpolitische Vorhaben in Sachsen

Digitale Wirtschaft

Fachkräftegewinnung für die Chipindustrie
Sachsen hat sich zum bedeutendsten Standort der Halbleiterindustrie in Europa entwickelt: Jeder dritte in Europa produzierte Chip kommt aus Sachsen. Durch die signifikante Erweiterung von bestehenden Produktionsstandorten bzw. richtungsweisende Unternehmensneuansiedlungen wächst die internationale Strahlkraft der Region weiter. 


Nach der Schaffung der industriellen Basis und dem Ausbau der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten bildet die Bereitstellung von qualifizierten Ausbildungs- und Fachkräften die größte Herausforderung der kommenden Jahre. 2030 werden über 100.000 Menschen in der sächsischen IKT-Branche tätig sein. Das ist ein jährlicher Zuwachs von bis zu 3.000 Personen. Die Erweiterung und Modernisierung bestehender Ausbildungskapazitäten sowie die Errichtung neuer Ausbildungsstrukturen ist ein wichtiger Baustein, um den großen Fachkräftebedarf der sächsischen Halbleiterindustrie zu decken. 


Ein erstes Projekt in diesem Zusammenhang ist der Aufbau eines neuen beruflichen Schulzentrums für Elektrotechnik (BSZ DET) für die Ausbildung von Fachkräften für die Halbleiterindustrie in Dresden. Ab dem Schuljahr 2028/29 werden dort etwa 2.200 Plätze für Berufschülerinnen und -schüler verfügbar sein. Das neue BSZ DET soll Auszubildende aus ganz Deutschland und den Nachbarstaaten ansprechen und nach Sachsen holen. Die Gesamtkosten des Schulbauvorhabens belaufen sich auf rund 136,2 Millionen Euro.

Digitaler Staat

ePM.SAX (Einführung eines landeseinheitlichen, elektronischen Personalmanagements inklusive elektronischer Personalakte)
Ziel des IT-Projekts ist es, bis spätestens 2030 eine landeseinheitliche Personalmanagementsoftware in der Kernverwaltung der sächsischen Staatsverwaltung (ca. 90.000 Staatsbedienstete) einzuführen. Mit dieser Lösung werden die bewerbungs- und personalverwaltenden Prozesse sowie die Prozesse der Arbeits- und Dienstzeitplanung auf Basis einer zukunftssicheren und funktionsfähigen Software und IT-Basis zuverlässig abgebildet. Zudem sollen Self-Service-Module für Führungskräfte und Bedienstete implementiert werden.

Digitale Gesellschaft

Zukunftsplattform für Soziale Innovationen (SINN)
SINN – die Zukunftsplattform für soziale Innovationen – ist ein sachsenweites Netzwerk und eine zentrale Anlaufstelle für Menschen und Organisationen, die mit neuen sozialen Ideen das Zusammenleben im Freistaat verbessern wollen. SINN bringt diese Akteure zusammen und unterstützt sie von der Idee bis zur Umsetzung – vor Ort und digital. Digitale Angebote wie die Projektfabrik auf sinn-sachsen.de und eine KI-Assistenz helfen bei Planung und Umsetzung. Getragen von sechs Partnern aus Sozialunternehmertum, Wohlfahrtspflege und Crowdfunding wird das Projekt vom 1. August 2023 bis zum 31. Dezember 2028 mit 9,6 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus gefördert. (Website: https://sinn-sachsen.de/)

Ihre Ansprechpersonen

MA-Foto Sven Wagner

Sven Wagner

Bereichsleiter Smart City
Bitkom e.V.
Foto von Gianna Nina Albrecht

Gianna Nina Albrecht

Referentin Landespolitik & Internationales
Bitkom e.V.
Porträt Felix Lange

Felix Lange

Senior Data Analyst
Bitkom e.V.