Transformation Digitalisierung Unternehmen deutschland

Bitkom Länderindex 2026

Auf einen Blick

Jahr
Baden-Württemberg65605468Ø 61.8
Bayern59646265Ø 62.6
Berlin68705662Ø 63.8
Brandenburg45585061Ø 53.6
Bremen59755355Ø 60.6
Hamburg72786269Ø 70.3
Hessen56786358Ø 63.7
Mecklenburg-Vorpommern30604273Ø 51.1
Niedersachsen39725863Ø 58.2
Nordrhein-Westfalen51665665Ø 59.5
Rheinland-Pfalz40635160Ø 53.3
Saarland58625373Ø 61.7
Sachsen40575373Ø 55.6
Sachsen-Anhalt37615457Ø 52.4
Schleswig-Holstein38755267Ø 57.9
Thüringen29515669Ø 51.1
Ø 58,4 Gesamtwertung Der Gesamtwert ergibt sich aus den Indexwerten der vier Kategorien, die jeweils zu gleichen Teilen in die Gesamtberechnung einfließen.
Baden-Württemberg65
3. Platz Digitale Wirtschaft

428 Startups wurden 2025 in Baden-Württemberg gegründet.

Bayern59
4. Platz Digitale Wirtschaft

785 Startups wurden 2025 in Bayern gegründet.

Berlin68
2. Platz Digitale Wirtschaft

619 Startups wurden 2025 in Berlin gegründet.

Brandenburg45
9. Platz Digitale Wirtschaft

73 Startups wurden 2025 in Brandenburg gegründet.

Bremen59
5. Platz Digitale Wirtschaft

19 Startups wurden 2025 in Bremen gegründet.

Hamburg72
1. Platz Digitale Wirtschaft

203 Startups wurden 2025 in Hamburg gegründet.

Hessen56
7. Platz Digitale Wirtschaft

247 Startups wurden 2025 in Hessen gegründet.

Mecklenburg-Vorpommern30
15. Platz Digitale Wirtschaft

17 Startups wurden 2025 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet.

Niedersachsen39
12. Platz Digitale Wirtschaft

168 Startups wurden 2025 in Niedersachsen gegründet.

Nordrhein-Westfalen51
8. Platz Digitale Wirtschaft

658 Startups wurden 2025 in Nordrhein-Westfalen gegründet.

Rheinland-Pfalz40
11. Platz Digitale Wirtschaft

79 Startups wurden 2025 in Rheinland-Pfalz gegründet.

Saarland58
6. Platz Digitale Wirtschaft

22 Startups wurden 2025 im Saarland gegründet.

Sachsen40
10. Platz Digitale Wirtschaft

120 Startups wurden 2025 in Sachsen gegründet.

Sachsen-Anhalt37
14. Platz Digitale Wirtschaft

33 Startups wurden 2025 in Sachsen-Anhalt gegründet.

Schleswig-Holstein38
13. Platz Digitale Wirtschaft

70 Startups wurden 2025 in Schleswig-Holstein gegründet.

Thüringen29
16. Platz Digitale Wirtschaft

27 Startups wurden 2025 in Thüringen gegründet.

Ø 49,2 Digitale Wirtschaft Um die Innovationskraft und den Digitalisierungsgrad der Wirtschaft beurteilen zu können, wurden die Relevanz der ITK-Branche und des Studien- und Ausbildungsfachs Informatik sowie die Anzahl der Startup-Gründungen, das Vergabewesen und die Anzahl von Forschungseinrichtungen in Schlüsseltechnologien betrachtet.
Baden-Württemberg60
12. Platz Digitale Infrastruktur

30% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Bayern64
8. Platz Digitale Infrastruktur

36% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Berlin70
6. Platz Digitale Infrastruktur

45% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Brandenburg58
14. Platz Digitale Infrastruktur

40% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Bremen75
3. Platz Digitale Infrastruktur

69% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Hamburg78
1. Platz Digitale Infrastruktur

77% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Hessen78
2. Platz Digitale Infrastruktur

38% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Mecklenburg-Vorpommern60
13. Platz Digitale Infrastruktur

42% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Niedersachsen72
5. Platz Digitale Infrastruktur

69% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Nordrhein-Westfalen66
7. Platz Digitale Infrastruktur

43% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Rheinland-Pfalz63
9. Platz Digitale Infrastruktur

37% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Saarland62
10. Platz Digitale Infrastruktur

28% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Sachsen57
15. Platz Digitale Infrastruktur

32% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Sachsen-Anhalt61
11. Platz Digitale Infrastruktur

30% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Schleswig-Holstein75
4. Platz Digitale Infrastruktur

72% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Thüringen51
16. Platz Digitale Infrastruktur

23% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Ø 65,6 Digitale Infrastruktur Für die Beurteilung der digitalen Infrastruktur wurden die Mobilfunk- und Internetversorgung sowie die Anschlussleistung der Rechenzentren in den Bundesländern analysiert.
Baden-Württemberg54
9. Platz Governance und Verwaltung

22% der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Bayern62
2. Platz Governance und Verwaltung

22% der Bürgerinnen und Bürger in Bayern schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Berlin56
7. Platz Governance und Verwaltung

23% der Bürgerinnen und Bürger in Berlin schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Brandenburg50
15. Platz Governance und Verwaltung

13% der Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Bremen53
11. Platz Governance und Verwaltung

26% der Bürgerinnen und Bürger in Bremen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Hamburg62
3. Platz Governance und Verwaltung

20% der Bürgerinnen und Bürger in Hamburg schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Hessen63
1. Platz Governance und Verwaltung

20% der Bürgerinnen und Bürger in Hessen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Mecklenburg-Vorpommern42
16. Platz Governance und Verwaltung

20% der Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Niedersachsen58
4. Platz Governance und Verwaltung

25% der Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Nordrhein-Westfalen56
5. Platz Governance und Verwaltung

24% der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Rheinland-Pfalz51
14. Platz Governance und Verwaltung

19% der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Saarland53
10. Platz Governance und Verwaltung

18% der Bürgerinnen und Bürger im Saarland schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Sachsen53
12. Platz Governance und Verwaltung

19% der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Sachsen-Anhalt54
8. Platz Governance und Verwaltung

25% der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Schleswig-Holstein52
13. Platz Governance und Verwaltung

24% der Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Thüringen56
6. Platz Governance und Verwaltung

19% der Bürgerinnen und Bürger in Thüringen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Ø 54,6 Governance und Verwaltung Im Bereich Governance und Verwaltung wurde der Umsetzungsstand bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen betrachtet und untersucht, wie die Digitalpolitik in den Ländern gesteuert wird.
Jahr
Baden-Württemberg68
6. Platz Digitale Gesellschaft

74% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Bayern65
8. Platz Digitale Gesellschaft

70% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Berlin62
11. Platz Digitale Gesellschaft

70% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Brandenburg61
12. Platz Digitale Gesellschaft

73% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Bremen55
16. Platz Digitale Gesellschaft

72% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Hamburg69
5. Platz Digitale Gesellschaft

72% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Hessen58
14. Platz Digitale Gesellschaft

70% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Mecklenburg-Vorpommern73
2. Platz Digitale Gesellschaft

67% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Niedersachsen63
10. Platz Digitale Gesellschaft

73% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Nordrhein-Westfalen65
9. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Rheinland-Pfalz60
13. Platz Digitale Gesellschaft

67% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Saarland73
1. Platz Digitale Gesellschaft

73% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Sachsen73
3. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Sachsen-Anhalt57
15. Platz Digitale Gesellschaft

65% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Schleswig-Holstein67
7. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Thüringen69
4. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Ø 64,8 Digitale Gesellschaft Um den Grad der digitalen Teilhabe in den Ländern einschätzen zu können, wurden die digitalen Kompetenzen und die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger zur Digitalisierung erhoben und das Angebot von Informatikunterricht in den Ländern bewertet.

Gesamtwertung

Platz Tendenz Bundesland Index
5 -1 Baden-Württemberg 61.8
4 -1 Bayern 62.6
2 0 Berlin 63.8
12 -1 Brandenburg 53.6
7 2 Bremen 60.6
1 0 Hamburg 70.3
3 2 Hessen 63.7
15 -1 Mecklenburg-Vorpommern 51.1
9 1 Niedersachsen 58.2
8 -2 Nordrhein-Westfalen 59.5
13 0 Rheinland-Pfalz 53.3
6 6 Saarland 61.7
11 -3 Sachsen 55.6
14 1 Sachsen-Anhalt 52.4
10 -3 Schleswig-Holstein 57.9
15 1 Thüringen 51.1

Gesamtwertung

Länderprofile im Überblick

Bitkom Länderindex 2024 - Hamburg

Hamburg

1. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Berlin

Berlin

2. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Hessen

Hessen

3. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Bayern

Bayern

4. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Saarland

Saarland

6. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Bremen

Bremen

7. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Niedersachsen

Niedersachsen

9. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Sachsen

Sachsen

11. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Brandenburg

Brandenburg

12. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

13. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt

14. Platz

Bitkom Länderindex 2024 - Thüringen

Thüringen

15. Platz

Länderindex 2026

Das Digitalranking der 16 Bundesländer

Alle Länderprofile herunterladen

Presseinformation

So digital sind Deutschlands Bundesländer

  • Hamburg bleibt an der Spitze, Hessen rückt auf Platz 3 vor
  • Saarland gelingt der größte Sprung nach vorn
  • Ostdeutsche Länder punkten besonders bei digitaler Bildung
Zur vollständigen Presseinformation

FAQs

1. Was ist der Bitkom Länderindex?

Der Länderindex ist das Digitalranking der 16 Bundesländer in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Verwaltung und Gesellschaft.
 

Eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur ist die Basis für eine erfolgreiche Digitalisierung. Daher wurden die Mobilfunk- und Internetversorgung sowie die Anschlussleistung der Rechenzentren in den Bundesländern analysiert. Um die Innovationskraft und den Digitalisierungsgrad der Wirtschaft beurteilen zu können, wurden die Relevanz der ITK-Branche und des Studien- und Ausbildungsfachs Informatik sowie die Anzahl der Startup-Gründungen, das Vergabewesen und die Anzahl von Forschungseinrichtungen betrachtet. Im Bereich Governance & digitale Verwaltung wurde der Umsetzungsstand bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen betrachtet und untersucht, wie die Digitalpolitik mit Blick auf Zuständigkeiten, strategische Ausrichtung und Finanzierung in den Ländern gesteuert wird. Außerdem  wurden die kommunale Digitalisierung und die Zufriedenheit mit digitalen Verwaltungsleistungen einbezogen. Auch der Bereich Digitale Gesellschaft wurde berücksichtigt. Um den Grad der digitalen Teilhabe in den Ländern einschätzen zu können, wurden die digitalen Kompetenzen und die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger zur Digitalisierung erhoben und das Angebot an Informatikunterricht in den Ländern bewertet.
 

Der Länderindex bringt damit Transparenz in die Digitalpolitik der Länder, zeigt Best Practices auf und vergleicht den Digitalisierungsgrad der Länder anhand ausgewählter Indikatoren.  

2. Welche Daten liegen dem Länderindex 2026 zugrunde?

Für den Bitkom Länderindex wurden insgesamt 30 Indikatoren in vier Kategorien untersucht. Die Indikatoren wurden aus 71 Parametern gebildet. So ergeben sich für alle 16 Bundesländer in Summe mehr als 1.100 Datenpunkte, die erhoben und ausgewertet wurden.
 

U.a. wurden zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 die Digitalverantwortlichen der Bundesländer zum Themenbereich „Governance & digitale Verwaltung“ (u.a. Digitalstrategie & Monitoring, Digitalkabinett, CDO/CIO, Digitalcheck,  finanzielle Steuerung und IT-Sicherheit der Verwaltung) befragt. Alle 16 Bundesländer haben hierzu Auskunft gegeben.
 

Für die Kategorie „Digitale Gesellschaft“ hat Bitkom Research von November 2025 bis Januar 2026  eine Bevölkerungsbefragung mit insgesamt 5.612 Befragten durchgeführt. Um repräsentative Aussagen für alle Bundesländer treffen zu können, wurde die Befragung entsprechend quotiert und gewichtet.
 

Des Weiteren wurden amtliche Bundesstatistiken und Drittstudien ausgewertet. Dazu zählen u.a. Daten des Statistischen Bundesamtes, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesnetzagentur und des Bundesministeriums des Innern und für Heimat.


Eine detaillierte Übersicht aller Indikatoren und Quellen findet sich in der Methodenübersicht. 

3. Wie werden die Indexwerte berechnet?

Skala
Grundsätzlich werden alle Indexwerte, also sowohl für die Indikatoren als auch für die vier Kategorien und die Gesamtwertung, auf einer Skala von 0-100 dargestellt, um die Vergleichbarkeit auf allen Ebenen zu gewährleisten.


Berechnung der Indexwerte
Da im Bitkom Länderindex verschiedenartige Daten berücksichtigt werden, erfolgt die Umrechnung in Indexwerte anhand verschiedener Bewertungsschemata:


Der Großteil der Indikatoren beruht auf quantitativen Daten. Handelt es sich dabei um Prozentwerte, die einen logischen Maximalwert aufweisen, werden diese Werte Eins zu Eins in Indexwerte umgerechnet. Beispiel: Glasfaser in  Privathaushalten – hier beträgt der Maximalwert 100 Prozent (d.h. alle Haushalte haben einen Glasfaseranschluss). Liegt der Glasfaserausbau in einem Bundesland bei 50 Prozent, so erhält dieses einen Indexwert von 50.


Einige der berücksichtigten, quantitativen Daten basieren jedoch auf absoluten Zahlenwerten (z.B. die Anzahl der Startup-Neugründungen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner) oder weisen keinen logischen Maximalwert auf, wie z.B. der Anteil der ITK-Unternehmen (100 Prozent zu erreichen ist hier nicht sinnvoll), weshalb eine Eins-zu-Eins-Umrechnung hier nicht möglich ist. Um die entsprechenden Daten dennoch auf einen Wertebereich von 0 bis 100 normieren zu können, wurde eine Min-Max-Normalisierung mit festem Nullpunkt vorgenommen. Dabei setzt das Bundesland mit dem höchsten Ausgangswert (= Maximalwert) den Maßstab und erhält einen Indexwert von 100. Alle anderen Bundesländer ordnen sich entsprechend ihres Ausgangswerts auf der Skala zwischen Null und dem Maximalwert ein und erhalten den entsprechenden Indexwert. Beispiel: Startup-Neugründungen (je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner) – Bundesland A erzielt mit 12 Neugründungen den Spitzenwert und erhält einen Indexwert von 100. In Bundesland B gab es 6 Neugründungen, was einem Indexwert von 50 entspricht.


Außerdem wurden auch zahlreiche qualitative Daten berücksichtigt. Dies betrifft die Indikatoren Digitalministerium, Chief Digital Officer, Digitalkabinett, Digital-Check, Digitalstrategie & Monitoring,  finanzielle Steuerung sowie IT-Sicherheit in der Kategorie Governance & digitale Verwaltung, außerdem den Indikator Vergabe in der Kategorie Digitale Wirtschaft und den Indikator Informatikunterricht in der Kategorie Digitale Gesellschaft. Für die jeweilige Fragestellung wurde ein entsprechendes, qualitatives Bewertungsschema auf einer Skala von 0-100 erarbeitet.


Gewichtung
Für die Berechnung des Indexwerts in den Bereichen Digitale Wirtschaft und Digitale Infrastruktur gehen alle Indikatoren aus diesen Kategorien ungewichtet in die Berechnung ein. Der Indexwert für den Bereich Governance & digitale Verwaltung ergibt sich zu 50 Prozent aus dem Wert für die OZG-Umsetzung und zu 50 Prozent aus den restlichen Indikatoren in dieser Kategorie. Grund hierfür ist die zentrale Bedeutung der OZG-Umsetzung für die Digitalisierung der Verwaltung. Im Bereich Digitale Gesellschaft wurden die Indikatoren Digitalkompetenz und Informatikunterricht höher gewichtet als die übrigen Indikatoren in dieser Kategorie, um die Relevanz digitaler Bildung hervorzuheben.


In die Berechnung des Gesamtindexwertes fließen die Indexwerte der vier Kategorien zu jeweils 25 Prozent ein. 

4. Wie lassen sich die Indexwerte interpretieren?

Die Interpretierbarkeit der Indexwerte unterscheide sich je nach Art der Ausgangsdaten (siehe Frage 2: „Wie werden die Indexwerte berechnet?“).


Ist der Ausgangswert ein Prozentwert mit logischem Maximum, lässt sich auch der Indexwert als Prozentwert interpretieren. Beispiel: Ein Bundesland erreicht beim Indikator Glasfaser in Privathaushalten einen Indexwert von 34 – Interpretation: 34 Prozent der Haushalte in diesem Bundesland verfügen über einen Glasfaseranschluss.


Ist der Ausgangswert ein absoluter oder besitzt kein logisches Maximum, lässt sich der Indexwert zwar auch als Prozentwert interpretieren, jedoch gemessen am jeweiligen Spitzenwert des Indikators. Beispiel: Ein Bundesland erreicht beim Indikator Startup-Neugründungen einen Indexwert von 50 – Interpretation: Das Bundesland verzeichnet halb so viele Neugründungen (je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner) wie das Bundesland mit den meisten Neugründungen. Letzteres hat dafür einen Indexwert von 100 erhalten.


Handelt es sich bei den Ausgangswerten um qualitative Daten, wurden je nach Erfüllungsgrad der gegebenen Anforderungen Punkte vergeben – bei voller Erfüllung 100 Punkte, bei Teilerfüllung entsprechend weniger (in der Regel 75, 50 oder 25). Beispiel: Ein Bundesland erreicht einen Indexwert von 100 beim Indikator Chief Digital Officer – Interpretation: Der/Die Chief Digital Officer oder Chief Information Officer hat den Rang eines/einer Staatssekretärin und er/sie ist ausschließlich für die Digitalisierung zuständig. 

5. Inwiefern wurden die Bundesländer an der Erhebung des Länderindex beteiligt?

Um den Digitalisierungsstand der Bundesländer im Bereich Governance einschätzen zu  können, wurden die Digitalverantwortlichen der Bundesländer befragt. Die Befragung fand zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 statt und beinhaltete u.a. Fragen zu den Themen Digitalstrategie und Monitoring, Digitalkabinett, CDO/CIO, Digitalcheck, finanzieller Steuerung und IT-Sicherheit. Alle 16 Bundesländer haben hierzu Auskunft gegeben.


Alle weiteren Daten stammen aus amtlichen Bundesstatistiken und Drittstudien  sowie aus einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung, die Bitkom Research durchgeführt hat. 
Siehe dazu auch Frage 1: „Welche Daten liegen dem Länderindex 2026 zugrunde?“. 

6. Werden die strukturellen Unterschiede der Bundesländer in den Daten berücksichtigt?

Alle quantitativen Indikatoren werden relationiert, z.B. in Bezug zur Einwohnerzahl, zu Infrastrukturmerkmalen wie der Anzahl der Haushalte und Schulen oder zu Wirtschaftsmerkmalen wie der Anzahl der Unternehmen oder sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. So finden die strukturellen Unterschiede der Bundesländer im Länderindex eine Berücksichtigung. 


Detaillierte Informationen hierzu finden sich in der Methodenübersicht. 

7. Werden die Daten aktualisiert?

Der Bitkom Länderindex wird seit 2024 alle zwei Jahre von Digitalisierungsexpertinnen und -experten erhoben und nicht unterjährig angepasst. Die aktualisierten Werte sowie Auf- und Abstiegstendenzen gegenüber der jeweils letzten Erhebung werden seit 2026 in den Länderprofilen und in der öffentlichen Darstellung der Ergebnisse ausgewiesen.


Gesamte Übersicht zum Länderindex 2024.

Ihre Ansprechpersonen für den Bitkom Länderindex 2026

MA-Foto Sven Wagner

Sven Wagner

Referent Smart City
Bitkom e.V.
Foto von Gianna Nina Albrecht

Gianna Nina Albrecht

Referentin Landespolitik & Internationales
Bitkom e.V.
Porträt Felix Lange

Felix Lange

Senior Data Analyst
Bitkom e.V.