Bitkom Länderindex 2024 - Bayern

Bayern

4. Platz

Bayern auf einen Blick

  •   Landesregierung: CSU / Freie Wähler
  •   Gemeinden: 2.056
  •   Bevölkerung: 13.248.928
  •   Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 58.817 Euro

Gesamtwertung

PlatzKategorieIndex
4Gesamtergebnis62.6
4Wirtschaft59.4
8Infrastruktur63.5
2Governance und Verwaltung62.1
8Digitale Gesellschaft65.3
4 Wirtschaft 59.4

Digitale Wirtschaft

IndikatorIndex
IT-Fachkräfte75.2Informatik-Auszubildende76.9Informatik-Studium46.3ITK-Unternehmen68.7Startup-Neugründungen35.1Forschung in Schlüsseltechnologien47.7Vergabe66.0
Gesellschaft

Infrastruktur

IndikatorIndex
5G99.6Glasfaser in Privathaushalten35.9Gigabitversorgung in Privathaushalten72.9Gigabitversorgung in Unternehmen70.5Gigabitversorgung in Schulen84.6Rechenzentren18.0
Governance und Verwaltung

Governance und Verwaltung

IndikatorIndex
OZG-Leistungen48.0Digitalministerium100.0Chief Digital Officer100.0Digitalkabinett100.0Digitalcheck100.0Finanzielle Steuerung0.0IT-Sicherheit100.0Digitalstrategie & Monitoring90.0Digitalisierungsgrad der Gemeinden47.8Nutzung digitaler Behördenleistungen51.8
Gesellschaft

Gesellschaft

IndikatorIndex
Digitalkompetenz67.1Informatikunterricht50.0Internetnutzung93.1Gerätenutzung 67.6Nutzung digitaler Behördenleistungen51.8Einstellung zur Digitalisierung79.8Überforderung57.1

Bayern im Länderindex

Jahr
Baden-Württemberg65605468Ø 61.8
Bayern59646265Ø 62.6
Berlin68705662Ø 63.8
Brandenburg45585061Ø 53.6
Bremen59755355Ø 60.6
Hamburg72786269Ø 70.3
Hessen56786358Ø 63.7
Mecklenburg-Vorpommern30604273Ø 51.1
Niedersachsen39725863Ø 58.2
Nordrhein-Westfalen51665665Ø 59.5
Rheinland-Pfalz40635160Ø 53.3
Saarland58625373Ø 61.7
Sachsen40575373Ø 55.6
Sachsen-Anhalt37615457Ø 52.4
Schleswig-Holstein38755267Ø 57.9
Thüringen29515669Ø 51.1
Ø 58,4 Gesamtwertung Der Gesamtwert ergibt sich aus den Indexwerten der vier Kategorien, die jeweils zu gleichen Teilen in die Gesamtberechnung einfließen.
Baden-Württemberg65
3. Platz Digitale Wirtschaft

428 Startups wurden 2025 in Baden-Württemberg gegründet.

Bayern59
4. Platz Digitale Wirtschaft

785 Startups wurden 2025 in Bayern gegründet.

Berlin68
2. Platz Digitale Wirtschaft

619 Startups wurden 2025 in Berlin gegründet.

Brandenburg45
9. Platz Digitale Wirtschaft

73 Startups wurden 2025 in Brandenburg gegründet.

Bremen59
5. Platz Digitale Wirtschaft

19 Startups wurden 2025 in Bremen gegründet.

Hamburg72
1. Platz Digitale Wirtschaft

203 Startups wurden 2025 in Hamburg gegründet.

Hessen56
7. Platz Digitale Wirtschaft

247 Startups wurden 2025 in Hessen gegründet.

Mecklenburg-Vorpommern30
15. Platz Digitale Wirtschaft

17 Startups wurden 2025 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet.

Niedersachsen39
12. Platz Digitale Wirtschaft

168 Startups wurden 2025 in Niedersachsen gegründet.

Nordrhein-Westfalen51
8. Platz Digitale Wirtschaft

658 Startups wurden 2025 in Nordrhein-Westfalen gegründet.

Rheinland-Pfalz40
11. Platz Digitale Wirtschaft

79 Startups wurden 2025 in Rheinland-Pfalz gegründet.

Saarland58
6. Platz Digitale Wirtschaft

22 Startups wurden 2025 im Saarland gegründet.

Sachsen40
10. Platz Digitale Wirtschaft

120 Startups wurden 2025 in Sachsen gegründet.

Sachsen-Anhalt37
14. Platz Digitale Wirtschaft

33 Startups wurden 2025 in Sachsen-Anhalt gegründet.

Schleswig-Holstein38
13. Platz Digitale Wirtschaft

70 Startups wurden 2025 in Schleswig-Holstein gegründet.

Thüringen29
16. Platz Digitale Wirtschaft

27 Startups wurden 2025 in Thüringen gegründet.

Ø 49,2 Digitale Wirtschaft Um die Innovationskraft und den Digitalisierungsgrad der Wirtschaft beurteilen zu können, wurden die Relevanz der ITK-Branche und des Studien- und Ausbildungsfachs Informatik sowie die Anzahl der Startup-Gründungen, das Vergabewesen und die Anzahl von Forschungseinrichtungen in Schlüsseltechnologien betrachtet.
Baden-Württemberg60
12. Platz Digitale Infrastruktur

30% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Bayern64
8. Platz Digitale Infrastruktur

36% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Berlin70
6. Platz Digitale Infrastruktur

45% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Brandenburg58
14. Platz Digitale Infrastruktur

40% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Bremen75
3. Platz Digitale Infrastruktur

69% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Hamburg78
1. Platz Digitale Infrastruktur

77% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Hessen78
2. Platz Digitale Infrastruktur

38% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Mecklenburg-Vorpommern60
13. Platz Digitale Infrastruktur

42% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Niedersachsen72
5. Platz Digitale Infrastruktur

69% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Nordrhein-Westfalen66
7. Platz Digitale Infrastruktur

43% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Rheinland-Pfalz63
9. Platz Digitale Infrastruktur

37% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Saarland62
10. Platz Digitale Infrastruktur

28% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Sachsen57
15. Platz Digitale Infrastruktur

32% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Sachsen-Anhalt61
11. Platz Digitale Infrastruktur

30% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Schleswig-Holstein75
4. Platz Digitale Infrastruktur

72% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Thüringen51
16. Platz Digitale Infrastruktur

23% der Haushalte sind an das Glasfasernetz angebunden.

Ø 65,6 Digitale Infrastruktur Für die Beurteilung der digitalen Infrastruktur wurden die Mobilfunk- und Internetversorgung sowie die Anschlussleistung der Rechenzentren in den Bundesländern analysiert.
Baden-Württemberg54
9. Platz Governance und Verwaltung

22% der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Bayern62
2. Platz Governance und Verwaltung

22% der Bürgerinnen und Bürger in Bayern schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Berlin56
7. Platz Governance und Verwaltung

23% der Bürgerinnen und Bürger in Berlin schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Brandenburg50
15. Platz Governance und Verwaltung

13% der Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Bremen53
11. Platz Governance und Verwaltung

26% der Bürgerinnen und Bürger in Bremen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Hamburg62
3. Platz Governance und Verwaltung

20% der Bürgerinnen und Bürger in Hamburg schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Hessen63
1. Platz Governance und Verwaltung

20% der Bürgerinnen und Bürger in Hessen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Mecklenburg-Vorpommern42
16. Platz Governance und Verwaltung

20% der Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Niedersachsen58
4. Platz Governance und Verwaltung

25% der Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Nordrhein-Westfalen56
5. Platz Governance und Verwaltung

24% der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Rheinland-Pfalz51
14. Platz Governance und Verwaltung

19% der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Saarland53
10. Platz Governance und Verwaltung

18% der Bürgerinnen und Bürger im Saarland schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Sachsen53
12. Platz Governance und Verwaltung

19% der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Sachsen-Anhalt54
8. Platz Governance und Verwaltung

25% der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Schleswig-Holstein52
13. Platz Governance und Verwaltung

24% der Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Thüringen56
6. Platz Governance und Verwaltung

19% der Bürgerinnen und Bürger in Thüringen schätzen ihre Kommune als sehr digital ein.

Ø 54,6 Governance und Verwaltung Im Bereich Governance und Verwaltung wurde der Umsetzungsstand bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen betrachtet und untersucht, wie die Digitalpolitik in den Ländern gesteuert wird.
Jahr
Baden-Württemberg68
6. Platz Digitale Gesellschaft

74% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Bayern65
8. Platz Digitale Gesellschaft

70% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Berlin62
11. Platz Digitale Gesellschaft

70% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Brandenburg61
12. Platz Digitale Gesellschaft

73% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Bremen55
16. Platz Digitale Gesellschaft

72% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Hamburg69
5. Platz Digitale Gesellschaft

72% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Hessen58
14. Platz Digitale Gesellschaft

70% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Mecklenburg-Vorpommern73
2. Platz Digitale Gesellschaft

67% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Niedersachsen63
10. Platz Digitale Gesellschaft

73% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Nordrhein-Westfalen65
9. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Rheinland-Pfalz60
13. Platz Digitale Gesellschaft

67% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Saarland73
1. Platz Digitale Gesellschaft

73% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Sachsen73
3. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Sachsen-Anhalt57
15. Platz Digitale Gesellschaft

65% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Schleswig-Holstein67
7. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Thüringen69
4. Platz Digitale Gesellschaft

69% können sich sehr gut und eher gut vor Cyberkriminalität schützen.

Ø 64,8 Digitale Gesellschaft Um den Grad der digitalen Teilhabe in den Ländern einschätzen zu können, wurden die digitalen Kompetenzen und die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger zur Digitalisierung erhoben und das Angebot von Informatikunterricht in den Ländern bewertet.

Best Practice

Verwaltungsprozessscreening

Die Bayerische Staatsregierung hat eine umfassende Initiative zur Optimierung und Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse gestartet. Das übergeordnete Ziel des Verwaltungsprozessscreenings besteht darin, Verwaltungsabläufe zu vereinfachen und den Menschen dabei konsequent in den Mittelpunkt zu stellen. Im Zentrum steht die gezielte Verbesserung realer Abläufe, von der die Prozessbeteiligten deutlich profitieren. 


Zu diesem Zweck hat das StMD im Jahr 2025 eine vierjährige Rahmenvereinbarung mit einer externen Beratungsfirma geschlossen. Ziel ist es, die Ressorts dabei zu unterstützen, entlang eines nutzerzentrierten Ansatzes zentrale Verwaltungsprozesse zu identifizieren und Optimierungspotenziale aufzuzeigen. Die konkreten Empfehlungen zur Prozessoptimierung reichen von der Verschlankung und Vereinheitlichung der Verwaltungsprozesse für eine medienbruchfreie Digitalisierung bis hin zu klaren Zuständigkeiten und harmonisierten Schnittstellen. Diese Empfehlungen dienen als fundierte Entscheidungsgrundlage für eine spätere Umsetzung. Arbeitsaufwände können damit reduziert und Arbeitsergebnisse schneller erbracht werden. Der Dienstleister schätzt zudem den notwendigen Ressourcenbedarf für eine zukünftige, möglichst digitale Abbildung des ZIEL-Prozesses. Dabei sollen vor allem bestehende IT-Basiskomponenten genutzt und weitere Standardisierungen ermöglicht werden. Für eine optimale Nachnutzung dient die zentrale Prozessbibliothek, in der die optimierten und qualitätsgesicherten Prozessmodelle dokumentiert sind. Das Screening der Verwaltungsprozesse ist somit eine wesentliche Voraussetzung für eine schlanke, nutzerzentrierte und durchgehend digitale Verwaltung. Es dient zudem dem Bürokratieabbau. Der Abruf von Leistungen aus der Rahmenvereinbarung für ein Screening erfolgt im Freistaat Bayern durch die Staatskanzlei, die Ressorts oder die Bayerische Digitalagentur byte.​
 

Quelle: Die Angaben stammen vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales, Februar 2026. ​

Digitale Vorhaben in Bayern

Digitale Wirtschaft

KI-Transfer Plus Programm
Für 2026 und 2027 liegt ein Schwerpunkt des StMD insbesondere auf der Neuauflage des erfolgreichen KI-Transfer Plus Programms. Bei KI-Transfer Plus führen sog. KI-Regionalzentren an Hochschulen in ganz Bayern kleine und mittelständische Unternehmen ganzheitlich ins KI-Zeitalter - von Wissensaufbau über Strategieentwicklung bis hin zur Use Case-Umsetzung – und das innerhalb von 9 Monaten. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den ersten Durchlauf, der im Mai 2026 beginnen soll. Interessierte Unternehmen können sich bereits jetzt mittels einer formlosen E-Mail an ki-transfer-plus@stmd.bayern.de auf die Warteliste setzen lassen. Weitere Informationen zum vergangenen Programmdurchlauf sind unter https://www.ki-transfer-plus.de/ abrufbar.
 

Hervorzuheben ist ferner der sog. Bayerische KI-Innovationsbeschleuniger. Dabei handelt es sich um ein Unterstützungsprogramm des StMD, um insbesondere KMU und Startups im Umgang mit der KI-Verordnung zu befähigen und somit deren Auswirkungen abzufedern. Die Projektpartner stellen etwa Schulungen und Schulungsmaterialien zur KI-Verordnung für Unternehmen bereit. Stand Ende 2025 haben über 1.000 Teilnehmer von dem Angebot Gebrauch gemacht.

Digitaler Staat

Beschleunigte Umsetzung zentraler Online-Verwaltungsleistungen

Das StMD verfolgt im Bereich des digitalen Staates ein gemeinsames Pilotvorhaben mit dem Bund zur beschleunigten Umsetzung zentraler Online-Verwaltungsleistungen. Ziel ist der Übergang von projektorientierter Digitalisierung hin zu einem dauerhaft betriebenen föderalen Betriebsmodell. Bayern übernimmt dabei die Rolle einer Pilotregion, in der bundeseinheitliche Lösungen organisatorisch, technisch und rechtlich unter realen Bedingungen eingeführt und anschließend auf andere Länder übertragen werden können.
 

Kern des Vorhabens ist eine strukturierte Rollout-Organisation für ausgewählte, besonders häufig genutzte Verwaltungsleistungen. Hierzu zählen die elektronische Wohnsitzanmeldung, digitale Bauverfahren, Führerscheinanträge, Aufenthaltstitel sowie eWaffe. Für die Kommunen werden einheitliche und standardisierte Verfahren bereitgestellt, mit denen Leistungen über einen integrierten Bestell- und Bereitstellungsprozess bis zur Inbetriebnahme eingeführt werden können. Der Einführungsaufwand vor Ort soll dadurch deutlich reduziert werden.
 

Kommunen sollen digitale Leistungen künftig nicht mehr eigenständig beschaffen oder technisch anpassen müssen, sondern diese unmittelbar übernehmen können. Zur praktischen Umsetzung sollen regionale Rollout-Teams eingesetzt werden, die die Kommunen organisatorisch begleiten, bei der Einführung unterstützen und bei Bedarf auch vor Ort tätig werden. Ergänzend soll eine landesweite Koordinierungsstruktur aufgebaut werden, die technische, organisatorische und rechtliche Fragen bündelt und den Rollout zentral plant und steuert.
 

Bis Ende 2027 ist eine weitgehend flächendeckende Nutzung vorgesehen. Die Einführung orientiert sich an verbindlichen Zeitplänen und standardisierten Verfahren. Insbesondere kleinere Kommunen werden gezielt unterstützt. Anstelle verpflichtender Vorgaben setzt das Modell auf operative Unterstützung, standardisierte Abläufe und Anreize zur Teilnahme.
 

Das Pilotvorhaben beruht auf einer abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und kommunaler Ebene. Der Bund stellt insbesondere Anschub- und Infrastrukturkomponenten bereit, während das Land die operative Umsetzung organisiert und die Einführung in der Fläche koordiniert. Die kommunale Selbstverwaltung bleibt gewahrt; die Teilnahme erfolgt kooperativ und auf Basis unterstützender Maßnahmen.
 

Die Jahre 2026 und 2027 dienen damit dem Aufbau eines dauerhaft tragfähigen föderalen Plattform- und Betriebsmodells für die digitale Verwaltung. Die im Pilotbetrieb gewonnenen organisatorischen und technischen Erfahrungen sollen anschließend bundesweit genutzt werden und eine standardisierte, skalierbare Digitalisierung staatlicher Leistungen ermöglichen.

Digitale Gesellschaft

Bayern-Allianz gegen Desinformation
Desinformation ist derzeit – auch mit Blick auf die hybriden Bedrohungen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine – eines der größten Risiken für die Demokratie. Für den Kampf gegen Desinformation haben das StMD und das Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (StMI) eine breitaufgestellte Initiative gegründet: Die Bayern-Allianz gegen Desinformation.


Ausgangspunkt der Bayern-Allianz gegen Desinformation war das Rekord-Wahljahr 2024. Damals hatten sich zahlreiche Tech-Unternehmen auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2024 dem Munich Tech Accord verpflichtet, um gegen Desinformation anzukämpfen. Die Bayerische Staatsregierung, vertreten durch StMD und StMI, knüpfte mit der „Bayern-Allianz gegen Desinformation“ aus Anlass der Europawahl im Juni 2024 daran an. Kern der Bayern-Allianz ist ein gemeinsames Maßnahmenpaket zur Sensibilisierung der Bevölkerung bezüglich Desinformation, wobei auch Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft erheblich zur Umsetzung beitragen.


Die Allianz vereint derzeit über 40 Partner, darunter Tech-Unternehmen wie Meta, Alphabet oder Tiktok sowie die großen zivilgesellschaftlichen Organisationen Bayerns, wie den Feuerwehrverband und den BLSV. Mit dem Partnernetzwerk werden über 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger über Workshops, Materialien und verschiedenste Informationen über die Gefahren und über den Umgang mit Desinformation aufgeklärt.

Ihre Ansprechpersonen

MA-Foto Sven Wagner

Sven Wagner

Bereichsleiter Smart City
Bitkom e.V.
Foto von Gianna Nina Albrecht

Gianna Nina Albrecht

Referentin Landespolitik & Internationales
Bitkom e.V.
Porträt Felix Lange

Felix Lange

Senior Data Analyst
Bitkom e.V.