Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen erfordert vertrauenswürdige, grenzüberschreitende Identitätslösungen für Unternehmen. Die European Business Wallet (EUBW) soll privaten und öffentlichen Organisationen eine sichere, interoperable und automatisierte digitale Identitätslösung bieten. Der Bitkom begleitet den Prozess der European Business Wallet.
In der ersten Stellungnahme vom Juni 2025 Bitkom betont, dass die EUBW keine Insellösung sein darf, sondern auf bestehenden Initiativen wie der eIDAS-2.0-Verordnung und der EUDI-Wallet aufbauen muss. Für den Erfolg ist entscheidend, dass private Akteure frühzeitig eingebunden werden und die Wallet sich nahtlos in bestehende IT-Systeme integrieren lässt. Nur so kann eine praxisnahe, interoperable Lösung entstehen, die wirtschaftsrelevante Anwendungsfälle wie KYC/KYB Verfahren und digitale Produktpässe unterstützt.
Im 3-Punkte-Papier aus Dezember 2025 gibt Bitkom Rückmeldung zum Entwurf der TR-03189 des BSI zur EUDI Wallet. Der Fokus der Analyse liegt auf klaren Begriffsdefinitionen, technologieoffenen Vorgaben und praxisnahen Anforderungen an Identifizierung, Aktivierung und Sicherheitsarchitektur. Das Ziel besteht darin, eine nutzerfreundliche, innovationsfördernde und zugleich sichere Umsetzung der EUDI Wallet zu ermöglichen. Die Stellungnahme enthält konkrete Änderungsvorschläge für eine konsistente und umsetzbare Regulierung.