Frauengesundheit wird in Forschung, Diagnostik und Therapie noch immer nicht ausreichend berücksichtigt. Ein zentraler Grund dafür ist der Gender Data Gap, also fehlende oder unvollständige Daten zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Medizin.
Im Get Started Health Network anlässlich des Digitaltags 2026 haben wir deshalb darüber gesprochen, welche Folgen diese Datenlücken für medizinische Forschung, Versorgung und digitale Gesundheitsanwendungen haben können.
Prof. Dr. med. Sylvia Thun gab in einem Impuls Einblicke in den aktuellen Stand zum Gender Data Gap und zeigte, warum geschlechterdifferenzierte Daten eine wichtige Grundlage für bessere und gerechtere Gesundheitsversorgung sind.
Im Anschluss stellten Helena Biber (LipoCheck) und Anna Maria Ullmann (Yeda) vor, wie digitale Lösungen und FemTech Ansätze Frauengesundheit gezielter stärken können. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurde diskutiert, welche Chancen digitale Technologien für eine geschlechtergerechtere Gesundheitsversorgung eröffnen und welche Voraussetzungen dafür in Forschung, Anwendung und Versorgung geschaffen werden müssen.
Vielen Dank an Prof. Dr. med. Sylvia Thun, Helena Biber und Anna Maria Ullmann für die Einblicke sowie an alle Teilnehmenden für den offenen Austausch.