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Kassel, 14. März 2017

Digital-Standort Kassel-Marburg

Viele Unternehmer aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg haben sich dafür entschieden, den digitalen Wandel als Vorreiter zu gestalten. So hat das Modehaus Manhenke in Korbach fast alle Betriebsabläufe digitalisiert. Industriebetriebe wie die Kirchner Solar Group aus Alheim setzen seit Längerem auf digitale Services. Kreative Start-ups tummeln sich unter anderem im Science Park der Uni Kassel. Darunter die eoda GmbH, die aus großen Datenmengen neue Erkenntnisse destilliert. Dem trägt auch die Philipps-Universität Marburg Rechnung: Dort feiert der Studiengang Data Science Premiere. Es ließen sich noch viele weitere Beispiele anfügen.

Eine smarte Region kann sich nur auf Basis eines schnellen Netzes entwickeln. Damit in den ländlichen Teilen Nordhessens kleine und mittlere Firmen nicht gezwungen sind, ihren Standort aufgrund einer mangelhaften Breitband-Infrastruktur zu verlegen, haben sich fünf Kreise zusammengeschlossen, um die bislang unversorgten Gebiete mit Glasfaser zu erschließen. Dafür wurde das Projekt von der Europäischen Kommission ausgezeichnet.

Als letzte große Chance für die Region haben viele die deutsche Wiedervereinigung betrachtet. Damals noch Zonenrandgebiet mit verlängerten Werkbänken, ist der IHK-Bezirk in das Herz Deutschlands und Europas gerückt – und hat sich seitdem rasant entwickelt. Jetzt eröffnet sich mit der Digitalisierung eine weitere historische Chance für die circa 75.000 regionalen Firmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung. An ihrer Seite: die IHK Kassel-Marburg. Um den Wandel gemeinsam zu gestalten, sensibilisiert die IHK insbesondere die Unternehmer, die noch zögern. Dazu hat sie unter anderem die Roadshow „Treffpunkt Zukunft“ initiiert und die Plattform www.ihk-kassel.de/wirtschaftdigital aufgebaut.

Veranstaltungsort
IHK Kassel-Marburg
Kurfürstenstr. 9
34117 Kassel

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Das Programm zu diesem Standort finden Sie zeitnah hier zum Download.

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