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05.03.2018 | Positionspapier Bewertung der forschungspolitischen Agenda des Koalitionsvertrags

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Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind Querschnittstechnologien, die in allen Branchen und Bereichen Anwendung finden. IKT ist die Schlüsselindustrie der digitalen Revolution. Sie zeichnet sich durch kurze Entwicklungszyklen und einen scharfen Wettbewerb aus. Um in diesem dynamischen und kompetitiven Umfeld bestehen zu können, sind erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung erforderlich. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD enthält einige erfreuliche Ansätze, die es nun zu konkretisieren und in die Tat umzusetzen gilt.

Bitkom begrüßt das Bekenntnis zum 3,5 Prozent-Ziel. Positiv hervorzuheben ist auch der Einstieg in eine steuerliche Forschungsförderung, wenn auch zunächst nur für KMU. Im Hinblick auf die Innovationsfähigkeit Deutschlands und Europas ist eine Stärkung der strategischen Forschungspolitik auf europäischer Ebene und damit des 9. Forschungsrahmenprogramms (FP9) nur folgerichtig. Zugleich bekennen sich die Groß-koalitionäre zur Förderung digitaler Schlüsseltechnologien und stellen eine – nach eigener Lesart – zukunftsweisende Industriepolitik in Aussicht: »In Deutschland und Europa ist das Ziel, auf den entscheidenden Technologiefeldern der Zukunft über eigene Forschungs-, Produktions- und Kompetenzstrukturen zu verfügen«. Der angekündigte Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft ist ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung von Sprunginnovationen.

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  • Christoph Busch
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