Berlin, 09. Februar 2026 - Braucht Baden-Württemberg ein eigenes Digitalministerium? Sollen die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes bald alle behördlichen Angelegenheiten ausnahmslos auch online erledigen können? Wie sollte die Nutzung von Smartphones an weiterführenden Schulen künftig gehandhabt werden? Und braucht es eine finanzielle Unterstützung des Landes für Satelliten-Internet, wenn kein Breitband verfügbar ist? Um diese und weitere digitalpolitische Fragen geht es bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026. Daher veröffentlicht der Digitalverband Bitkom den „Bitkomat“ zur Baden-Württemberg-Wahl. Im Bereich der Digitalpolitik hilft der Bitkomat – ähnlich wie der „Wahl-O-Mat“ für die Politik im Allgemeinen – die eigenen Präferenzen mit den jeweiligen Positionen der fünf, im aktuellen Landtag vertretenen Parteien zu vergleichen. „Baden-Württemberg ist ein starker Innovations- und Industriestandort – damit das so bleibt, braucht das Land einen konsequenten Digitalisierungskurs: unbürokratischer Breitband-Ausbau, eine moderne, durchgängig digitale Verwaltung, mehr Rückenwind für KI und Cybersecurity, und eine Stärkung der digitalen Teilhabe für alle Menschen im Land“, sagt Bitkom-Politikchef Fabian Zacharias. „Der Bitkomat klopft die wichtigsten Themen der baden-württembergischen Digitalpolitik ab und bietet den Wählerinnen und Wählern eine Entscheidungshilfe.“
Im Bitkomat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg werden 20 landespolitische Thesen aus den Bereichen Politik & Verwaltung, Bildung & Teilhabe, digitale Wirtschaft & Infrastruktur sowie Sicherheit & Datenschutz überprüft. Der Bitkom hat alle im aktuellen Landtag vertretenen Parteien zuvor um ihre entsprechenden Positionen gebeten. Nutzerinnen und Nutzer können die Thesen Schritt für Schritt durchspielen. Der Bitkomat vergleicht die persönliche Präferenz mit den Antworten der Parteien und zeigt am Ende, welche Parteien den eigenen Vorstellungen wie stark entsprechen. Da Daten zu politischen Ansichten besonders sensible Informationen sind, steht bei der Programmierung des Bitkomaten stets Datensparsamkeit im Vordergrund. So wird etwa die Positionierung der Nutzerinnen und Nutzer zu den Thesen nicht gespeichert, auch wird keine Statistik zu den Ergebnissen oder ähnlichem erhoben. Der Bitkom hat das Tool erstmals zur Bundestagswahl 2021 angeboten.
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