Verschiedene bunte Hüte auf einem Hutständer

Bundestagswahl 2021: Debattenkultur & Verbraucherschutz im Netz

Bundestagswahl 2021: Debattenkultur & Verbraucherschutz im Netz

Wo wir stehen & was wir wollen

Die Digitalisierung ist aus Verbrauchersicht vor allem ein Souveränitätsgewinn. Die Menschen waren nie zuvor so gut in der Lage wie heute, Informationen zu erlangen oder Produkte, Dienstleistungen und Preise zu vergleichen. Durch die Möglichkeit, auf Onlineportalen Produkte und Dienste zu kommentieren und zu bewerten, werden Verbraucher aktiver Part der Kommunikation, anstatt nur Empfänger von Nachrichten zu sein. Gleichzeitig werden Verbraucher in der Sharing Economy und über digitale Kommunikation immer mehr auch Anbieter einer Leistung und beteiligen sich aktiv am Ökosystem, z. B. über soziale Netzwerke.

Das Internet ist dabei aber kein rechtsfreier Raum, der Schutz der Verbraucher ist hier genauso zu gewährleisten wie in der analogen Welt. Die Verbreitung von rechtswidrigen und erst recht strafbaren Inhalten auf Online-Plattformen muss wie in der analogen Welt bestmöglich bekämpft und tatsächliche Straftaten im Internet konsequent verfolgt und geahndet werden. Hierbei tragen selbstverständlich auch Diensteanbieter wie Online-Plattformen Verantwortung. Allerdings können auch legale Inhalte schädlich sein. Insbesondere während der Corona-Krise verbreiten sich leider auch Falschmeldungen mit verunsicherndem Inhalt über soziale Medien oder Messenger-Dienste. Das kann sehr gefährlich werden, weil angesichts der aktuellen Informationsflut nicht immer einfach zwischen wahr und falsch zu unterscheiden ist. Um dieses Phänomen zu bekämpfen, haben die Anbieter sozialer Netzwerke in den letzten Monaten vermehrt proaktive Anstrengungen hervorgebracht.

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