Bis 2030 muss Deutschland 308 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Der Gebäudesektor hängt momentan noch deutlich hinter den Zielen. Laut einer Bitkom Studie können bis 2030 12,4 bis 18,3 Millionen Tonnen CO2 durch eine beschleunigte Digitalisierung eingespart werden. Die Einführung und Finanzierung von digitalen Technologien im Gebäudesektor muss flächendeckend beschleunigt werden, um das Emissionseinsparpotenzial der Digitalisierung auszuschöpfen.
Aktuell wird der der Ausbau digitaler Gebäudetechnik im Bestand jedoch gebremst, weil Betriebskostenverordnung und Modernisierungsumlage zeitgemäße Technologien nicht berücksichtigen. Vermieterinnen und Vermietern fehlt dadurch eine rechtssichere Möglichkeit, Installation und Betrieb digitaler Gebäudeanlagen zu finanzieren. Das verhindert Skalierung und damit messbare Emissionsminderungen. Es muss daher Rechtssicherheit bei der Umlagefähigkeit geschaffen werden.