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Positionspapier Bitkom-Thesen zur Wahlfreiheit beim Bezahlen 2.0

Die Digitalisierung hat es mittlerweile an die Spitze der Prioritätenliste der deutschen und europäischen Politik geschafft. Häufig aber ist eine Kluft zwischen politischem Willen und Umsetzung zu beobachten. Das manifestiert sich ganz besonders im digitalen Zahlungsverkehr, der eine Grundkomponente für funktionierende Digitalstrategien bildet.

Auf der einen Seite denkt die Politik über die Einführung von digitalem Zentralbankengeld nach, auf der anderen Seite müssen Verbraucher bei Ticketautomaten oder beim Kiosk um die Ecke nach Münzen suchen. Diesen Widerspruch gilt es aufzulösen, denn die Digitalisierung hat die Erwartungshaltung an einen zeitgemäßen Handel verändert: Digital bezahlen zu können, ist nicht „nice-to-have“, sondern erwartete Grundausstattung. Innovative Lösungen bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern gesteigerten Komfort und Sicherheit, weshalb sie Bezahlvorgänge zunehmend digital abwickeln möchten. Zeitgleich profitiert der Handel von einem Umsatzplus und einer schnelleren Transaktionsabwicklung. Durch einen Anstieg von digitalen Zahlungen erhöht sich auch die Transparenz von Geldflüssen, was zu mehr Steuergerechtigkeit führt.

Zudem treiben digitale Bezahllösungen die attraktive Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs voran, indem sie Fahrgästen neue auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebote offerieren und Verkehrsmittel effizienter miteinander verbinden. Damit helfen digitale Zahlungen dabei, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken und leisten so einen wich

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Kevin Hackl

Referent Digital Banking & Financial Services
Bitkom e.V.