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5 Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsshopping im Web

  • 1. Preisvergleich: Vergleichen Sie online verschiedene Angebote für das gewünschte Produkt. Vergleichsportale wie Idealo zeigen auf einen Blick, welcher Onlineshop das beste Angebot hat. Auch mit Scanning-Apps auf dem Smartphone lassen sich Preise verschiedener Angebote gut vergleichen. Viele Händler locken in der Weihnachtszeit außerdem mit kurzfristigen Rabattaktionen oder kostenloser Lieferung.

  • 2. Seriösität: Das billigste Angebot im Web ist nicht immer das beste – das gilt auch beim Weihnachtsshopping. Vor dem Kauf sollte deshalb überprüft werden, ob der Händler seriös ist. Dabei hilft ein Blick in die Geschäftsbedingungen (AGB) und auf das Impressum. Hier sollten der Name des Geschäftsführers, die Anschrift des Unternehmens und eine Kontaktmöglichkeit stehen. Formulierungen auf der Händlerseite müssen außerdem verständlich und präzise formuliert sein. Zudem ist ein Blick in die Datenschutzerklärung wichtig, um zu erfahren, wie mit den eigenen Daten umgegangen wird. Einige Online-Shops lassen sich auch von unabhängigen Experten, etwa des TÜV, testen und erhalten hierfür ein Zertifikat oder Siegel. Ist man sich bei einem Anbieter unsicher, reicht häufig eine kurze Webrecherche. So lassen sich schnell Erfahrungen und Bewertungen bisheriger Kunden finden.

  • 3. Versand: Achten Sie auf die Verfügbarkeit und Lieferzeit eines Artikels, damit die Geschenke rechtzeitig unter dem Tannenbaum liegen. Die Fristen und Kosten für die Zustellung sind von Online-Shop zu Online-Shop unterschiedlich. Für ganz Eilige oder Spontane bieten viele Händler auch Express-Versand an. Achtung: Außerhalb der EU können für Bestellungen noch Zusatzkosten wie Zollgebühren anfallen. Eine Alternative zum Versand ist Click & Collect: Sie wählen online aus und holen Ihre Ware im Geschäft ab. Damit sind Sie unabhängig von Lieferzeiten der Versandhäuser und sparen die Kosten für die Zusendung.

  • 4. Bezahlen: Rechnung, Kreditkarte, Lastschriftverfahren, Online-Bezahldienste, Vorkasse – meist stehen eine Reihe von Bezahlmöglichkeiten in den Online-Shops zur Verfügung. Online-Bezahldienste wie PayPal eignen sich vor allem für Viel-Shopper. Die Bankdaten müssen so nur bei einem Drittanbieter hinterlegt werden statt bei einer Vielzahl von einzelnen Online-Händlern. Bezahlen per Rechnung hat den Vorteil, dass man die Ware nach der Zustellung erst prüfen kann, bevor man das Geld überweist. Die Vorkasse per Überweisung ist dahingehend riskanter und hat in der Regel eine spätere Lieferung zur Folge. Unabhängig von der Methode sollte die Bezahlung grundsätzlich nur über eine verschlüsselte Verbindung erfolgen. Ein kleines Schloss-Symbol in der Adresszeile des Browsers zeigt dies an, genauso wie das „https“ am Anfang der Web-Adresse.

  • 5. Retoure: Der Pullover kam in der falschen Größe, die Socken gefallen nicht, das Buch gab es doppelt und das Möbelstück kam mit Kratzern an: Nicht immer erfüllen die gelieferten Waren auch die Erwartungen. Dann heißt es: Kommando zurück! Die Waren dürfen innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist binnen 14 Tagen zurückgeschickt werden. Am besten sollte der Widerruf mit einem Satz schriftlich in einem formlosen Schreiben erklärt werden. Eine Begründung braucht es nicht. Bestimmte Waren unterliegen aber besonderen Bedingungen. CDs müssen etwa noch in der Schutzfolie sein. Die Portokosten muss der Käufer eventuell selbst tragen. Darauf muss aber bereits in der Widerrufsbelehrung hingewiesen werden. Die meisten Online-Shops handhaben die Retoure aber äußerst kulant.

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Teresa Maria Tropf

Pressesprecherin Bitkom e.V.

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