Vier Städte – ein digitales Ökosystem – Gemeinsam Zukunft mit KI
Ziel ist es, die Potenziale von KI für eine moderne, bürgernahe Verwaltung bei gleichzeitiger kritischer Betrachtung der damit verbundenen Risiken nutzbar zu machen. Die vier Partnerstädte stehen vor ähnlichen Herausforderungen: steigende Anforderungen an kommunale Dienstleistungen, Fachkräftemangel, demografischer Wandel und zunehmend auch digitale Komplexität bei einer gleichzeitig bekanntermaßen sehr angespannten Haushaltslage.
Statt isolierter Einzelprojekte soll deshalb ein kooperatives, zukunftsfähiges und nachhaltiges Ökosystem der Zusammenarbeit entstehen. Gesetzliche Vorgaben, wie beispielsweise der EU Data Act und der AI Act, erhöhen die Anforderungen an Datenhaltung, Transparenz und den KI-Einsatz. Open Data gilt als zentrale Ressource für Innovation und Bürgerorientierung. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) wird der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Kommunalverwaltungen gemeinsam unter ständiger Beachtung der weiteren technologischen Entwicklungen sowie der Chancen und Risiken vorangetrieben. Aufgrund der vergleichbaren Herausforderungen ergeben sich durch die IKZ erhebliche Synergieeffekte, da nicht nur eine wesentliche Verbesserung des bestehenden Leistungsangebots der Verwaltungen zu erwarten ist, sondern durch ein gemeinsames Vorgehen und die Projektumsetzung im Verbund auch der Ressourceneinsatz wesentlich optimiert wird.
Darüber hinaus ist durch die Wirkungen des IKZ-Projekts langfristig höchstwahrscheinlich mit Kostenersparnissen zu rechnen, beispielsweise durch die Optimierung und Automatisierung von Prozessen. Diese Einsparungen können zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht beziffert werden.
Das Projekt gliedert sich in drei Teilprojekte:
- Wissenstransfer
- Open Data
- Künstliche Intelligenz