Heilbronn

Bundesland Baden-Württemberg | 100 km² Stadtfläche | 131.986 Einwohner

Platz 53

Gesamtwertung
Platz Tendenz Kategorie Index
53 -16 Gesamtwertung 71.3
28 -16 Verwaltung 85.3
72 -18 Energie und Umwelt 53.1
68 +2 IT und Kommunikation 68.5
57 -29 Mobilität 64.8
28 +5 Gesellschaft und Bildung 84.7
Verwaltung
Indikator Index
Interne Prozesse 100.0
Payment 100.0
Online-Terminvergabe 100.0
OZG-Leistungen 77.8
60.5
Bevölkerungsanliegen 80.0
Serviceportal 100.0
Resiliente Verwaltung Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 0.0
Sonstige Projekte Verwaltung Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Energie und Umwelt
Indikator Index
Intelligente Straßenbeleuchtung 100.0
Digitale Energielösungen 34.3
Digitale Wärmeplanung 33.3
Umweltmonitoring 56.3
Anteil E-Fahrzeuge 24.3
Ladeinfrastruktur 92.0
Emissionsarme Busse 47.3
Sonstige Projekte Energie Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
IT und Kommunikation
Indikator Index
Breitband 87.0
Glasfaser 56.9
5G 100.0
LPWAN 6.0
Open Data Portal 95.0
Geoportal 100.0
Smart City Daten 25.0
Sonstige Projekte IT-Infrastruktur Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Mobilität
Indikator Index
Parken 75.0
Smartes Verkehrsmanagement 49.3
Smarter ÖPNV 80.0
65.7
Multimodalität 93.3
Letzte Meile Logistik 15.0
Sonstige Projekte Mobilität Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Gesellschaft und Bildung
Indikator Index
Digitalisierung von Schulen 93.2
Digitalkompetenz 100.0
Digital-Szene 50.0
Lokaler Handel und Startup-Hubs 100.0
FabLabs und Coworking 93.6
Öffentlichkeitsbeteiligung 66.9
Sonstige Projekte Gesellschaft und Bildung Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0

Projektbeispiele aus den Städten

Vom OZG-Monitoring zur strategischen Verwaltungssteuerung – Integriertes OZG- und Prozessregister


Die Stadt hat ihr bestehendes Prozessregister zu einem zentralen Steuerungsinstrument für die digitale Verwaltungsmodernisierung weiterentwickelt. Sämtliche für die Kommune relevanten Leistungen und Prozesse aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG) wurden in Form standardisierter Steckbriefe im Prozessregister abgebildet.

Ziel war es zunächst, die Einführung und Umsetzung der OZG-Leistungen transparent zu machen und aktiv zu begleiten. Über integrierte Dashboard-Funktionen können Fortschritte zentral überwacht und ausgewertet werden. Führungskräfte sowie Dezernentinnen und Dezernenten erhalten damit einen strukturierten Überblick über den Umsetzungsstand ihrer Fachbereiche und erkennen auf einen Blick, welche Leistungen bereits digital umgesetzt wurden, welchen Reifegrad sie erreicht haben und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.

Der Ansatz geht jedoch bewusst über ein klassisches OZG-Monitoring hinaus: Für jede Leistung werden zusätzlich Informationen zum Digitalisierungs- und Reifegrad hinterlegt. Dadurch entsteht eine belastbare Datengrundlage, um zukünftige Entwicklungsschritte gezielt zu planen – insbesondere im Kontext der Registermodernisierung und der Anbindung an Fach- und Basisregister.

Das Prozessregister wird damit nicht nur zum Transparenz- und Steuerungsinstrument, sondern auch zum strategischen Werkzeug für die Weiterentwicklung digitaler Verwaltungsleistungen. Die Stadt kann frühzeitig erkennen, welche Prozesse aufgrund ihres Reifegrades für weitergehende Integrationen geeignet sind, und Digitalisierungsmaßnahmen priorisieren.

So entwickelt sich das Prozessregister von einem operativen Monitoringinstrument zu einem strategischen Steuerungswerkzeug der Verwaltungsdigitalisierung. Fachbereiche, Verwaltungsleitung und Digitalisierungsmanagement arbeiten auf einer gemeinsamen Informationsbasis, können Maßnahmen priorisieren und geeignete Prozesse für weitergehende Integrationen frühzeitig identifizieren.