HEIMAT HAMM
Das Projekt „HEIMAT HAMM“ befasste sich mit der Stadtgeschichte und den Erinnerungswerten der Stadt Hamm. Ziel war die Entwicklung eines digitalen Stadtrundgangs, der Augmented Reality (AR) nutzt, um historische Gebäude und Ereignisse zu visualisieren. Den Anlass bildete das 800-jährige Stadtjubiläum im Jahr 2026. Die Stadtverwaltung beabsichtigte, ein kostenfreies und niederschwelliges Angebot zu schaffen, das historische Inhalte vermittelt und eine langfristige Auseinandersetzung mit der lokalen Identität ermöglicht.
Struktur und Umsetzung
- Räumlicher Fokus:
Die Route konzentriert sich auf den Stadtkern als zentralen Bezugspunkt der Einwohnerschaft. - Stationen:
Insgesamt 12 Stationen führen durch das Zentrum. Sie markieren historisch bedeutsame Orte und Entwicklungen. An der zwölften Station ist eine Überraschungsstation integriert. - Technik und Markierung:
Die Vermittlung der Inhalte erfolgt über mobile Endgeräte. Im Stadtraum wurden physische Bodenmarker angebracht, die dauerhaft auf die historischen Bezugspunkte hinweisen. - Zielgruppe:
Das Angebot richtet sich an Ortsansässige und Gäste ab 14 Jahren sowie an jüngere Kinder in Begleitung oder im Klassenverband.
Für die Steuerung des Vorhabens existierte eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe. Die operative Umsetzung begann im Spätsommer 2024, um die Fertigstellung bis zum Sommer 2026 zu gewährleisten. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 430.000 Euro. Das Projekt wurde durch das Heimatförderprogramm „Starke Heimat Nordrhein-Westfalen“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die eingesetzten Fördermittel flossen in die Softwareentwicklung der App sowie in die Produktion und Installation der Bodenmarkierungen.