Dortmund

Bundesland Nordrhein-Westfalen | 281 km² Stadtfläche | 603.462 Einwohner

Platz 21

Gesamtwertung
Platz Tendenz Kategorie Index
21 +2 Gesamtwertung 81.1
14 -10 Verwaltung 90.6
29 +7 Energie und Umwelt 70.3
35 -10 IT und Kommunikation 80.9
34 -3 Mobilität 77.7
25 +9 Gesellschaft und Bildung 85.7
Verwaltung
Indikator Index
Interne Prozesse 60.0
Payment 100.0
Online-Terminvergabe 100.0
OZG-Leistungen 88.9
100.0
Bevölkerungsanliegen 80.0
Serviceportal 100.0
Resiliente Verwaltung Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Sonstige Projekte Verwaltung Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Energie und Umwelt
Indikator Index
Intelligente Straßenbeleuchtung 100.0
Digitale Energielösungen 65.5
Digitale Wärmeplanung 100.0
Umweltmonitoring 100.0
Anteil E-Fahrzeuge 54.8
Ladeinfrastruktur 52.2
Emissionsarme Busse 40.5
Sonstige Projekte Energie Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
IT und Kommunikation
Indikator Index
Breitband 81.5
Glasfaser 40.2
5G 100.0
LPWAN 65.8
Open Data Portal 90.0
Geoportal 100.0
Smart City Daten 83.3
Sonstige Projekte IT-Infrastruktur Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Mobilität
Indikator Index
Parken 91.7
Smartes Verkehrsmanagement 56.0
Smarter ÖPNV 80.0
61.6
Multimodalität 100.0
Letzte Meile Logistik 100.0
Sonstige Projekte Mobilität Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 0.0
Gesellschaft und Bildung
Indikator Index
Digitalisierung von Schulen 83.2
Digitalkompetenz 100.0
Digital-Szene 100.0
Lokaler Handel und Startup-Hubs 75.0
FabLabs und Coworking 58.0
Öffentlichkeitsbeteiligung 93.9
Sonstige Projekte Gesellschaft und Bildung Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0

Projektbeispiele aus den Städten

Klima-Messnetz
 

Dortmund hat ab sofort ein flächendeckendes Klima-Messnetz: An 76 Stationen im gesamten Stadtgebiet wird nun die Hitzebelastung erfasst. Damit sind auch Vorhersagen möglich.


Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist ein interaktives Dashboard, das zum einen die aktuell gemessenen Temperaturen im Stadtgebiet visualisiert und zum anderen auch langfristige Analysen und Zeitreihenbetrachtungen ermöglicht – auch über das Projektende hinaus. An 25 Stationen im Stadtgebiet wird auch die gefühlte Temperatur, also der für die Bürgerinnen und Bürger wichtige thermische Komfort, ermittelt.


Durch das neue Klima-Messnetz hofft die Stadt, Hitzeereignisse künftig früh erkennen und stark betroffene Quartiere identifizieren zu können. Die Analysen und Daten fließen ein in die Weiterentwicklung des dynamischen Hitzeaktionsplans der Stadt und in die Konzepte zur Klimaanpassung.


Die Projektergebnisse fließen aber auch ein in die Smart-City-Initiativen der Stadt. Dazu zählen unter anderem digitale Frühwarnsysteme, die datenbasierte Stadtplanung oder interaktive Informationsdienste für die Bevölkerung. Das Ziel aller Bemühungen: die Lebensqualität nachhaltig zu erhöhen und die Resilienz gegenüber Klimafolgen zu stärken.


Hinter diesem innovativen, biometeorologischen Netzwerk steht das Forschungsprojekt „Data2Resilience“ der Ruhr-Universität Bochum, gefördert durch ICLEI, einen weltweiten Verband von Städten, Gemeinden und Landkreisen für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, und Smart City Dortmund.

Das Projektteam hat nicht nur das Messsystem entwickelt und aufgebaut. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der Do Data GmbH entwickelte es ein interaktives Dashboard, das die Hitzebelastung in der Stadt grafisch darstellt. Ergänzt wurde das Projekt durch Fallstudien und Beteiligungsformate mit Bürgerinnen und Bürgern, die wertvolle Einblicke in lokale Temperaturempfindungen lieferten.