Bonn

Bundesland Nordrhein-Westfalen | 141 km² Stadtfläche | 323.336 Einwohner

Platz 27

Gesamtwertung
Platz Tendenz Kategorie Index
27 +11 Gesamtwertung 79.3
22 +6 Verwaltung 88.0
35 -2 Energie und Umwelt 68.3
31 +10 IT und Kommunikation 81.9
28 +11 Mobilität 80.6
41 +10 Gesellschaft und Bildung 77.8
Verwaltung
Indikator Index
Interne Prozesse 70.0
Payment 100.0
Online-Terminvergabe 60.0
OZG-Leistungen 94.4
84.2
Bevölkerungsanliegen 100.0
Serviceportal 100.0
Resiliente Verwaltung Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Sonstige Projekte Verwaltung Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Energie und Umwelt
Indikator Index
Intelligente Straßenbeleuchtung 50.0
Digitale Energielösungen 40.3
Digitale Wärmeplanung 83.3
Umweltmonitoring 100.0
Anteil E-Fahrzeuge 96.3
Ladeinfrastruktur 81.0
Emissionsarme Busse 47.7
Sonstige Projekte Energie Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
IT und Kommunikation
Indikator Index
Breitband 94.6
Glasfaser 25.7
5G 100.0
LPWAN 60.9
Open Data Portal 95.0
Geoportal 100.0
Smart City Daten 91.7
Sonstige Projekte IT-Infrastruktur Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Mobilität
Indikator Index
Parken 83.3
Smartes Verkehrsmanagement 65.3
Smarter ÖPNV 40.0
95.9
Multimodalität 93.3
Letzte Meile Logistik 100.0
Sonstige Projekte Mobilität Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0
Gesellschaft und Bildung
Indikator Index
Digitalisierung von Schulen 100.0
Digitalkompetenz 100.0
Digital-Szene 90.0
Lokaler Handel und Startup-Hubs 0.0
FabLabs und Coworking 78.3
Öffentlichkeitsbeteiligung 91.9
Sonstige Projekte Gesellschaft und Bildung Bonus = 30 Punkte, kein Bonus = 0 Punkte 30.0

Projektbeispiele aus den Städten

KI-gestützte Radarüberwachung neuralgischer Punkte, wie zum Beispiel Schulhöfe und Spielplätze
 

Der Kommunale Ordnungsdienst plant die Einführung einer innovativen, KI-gestützten Radartechnologie zur Überwachung von Schulhöfen sowie anderer Örtlichkeiten wie Spiel- und Bolzplätzen außerhalb der zulässigen Nutzungszeiten. Ziel ist es, den Einsatz des Kommunalen Ordnungsdienstes effizienter zu gestalten und auf tatsächliche Störungen gezielt reagieren zu können.


Die Radarsensoren erfassen Bewegungen und erkennen mithilfe eines Deep-Learning-Algorithmus verschiedene Objekttypen wie Menschen, Tiere oder Fahrzeuge. Die erfassten Rohdaten werden an eine städtische Verarbeitungsplattform übermittelt. Bei festgestellten Personenansammlungen innerhalb definierter Überwachungszeiträume erhält die Leitstelle automatisch eine Benachrichtigung. Über eine Live-Ansicht kann die Situation bewertet und bei Bedarf ein Einsatz veranlasst werden. Sind die Personen bereits wieder verschwunden, kann auf eine Anfahrt verzichtet oder der Einsatz vorzeitig abgebrochen werden.


Ergänzend besteht die Möglichkeit, das System zusätzlich mit einer automatischen Beleuchtung oder einer Lärmmessanlage zu kombinieren. Das plötzliche Einschalten von Licht kann bereits zur Auflösung von Ansammlungen beitragen und dadurch Störungen reduzieren. Diese Technik ist aktuell jedoch noch nicht im Einsatz.


Zu den ersten vorgesehenen Standorten gehören der Trinkpavillon in Bad Godesberg sowie die Kreuzbergschule in Lengsdorf. Weitere Standorte sollen im Projektverlauf geprüft und gegebenenfalls ebenfalls entsprechend ausgestattet werden.
 

Das Projekt verfolgt insbesondere folgende Ziele:

  • Effizientere und zielgerichtete Personalsteuerung und somit Entlastung des Kommunalen Ordnungsdienstes.
  • Verringerung unnötiger Kontrollfahrten.
  • Reduzierung von Ruhestörungen und Vandalismus sowie unerlaubten Aufenthalten.
  • Zuverlässige Erfassung bei allen Wetter- und Lichtverhältnissen.
  • Wahrung des Datenschutzes durch Verzicht auf Kameraaufnahmen und Personenidentifikation.


Die dargestellten Personen erscheinen ausschließlich als anonyme Markierungen in der Leitstelle. Es werden keine Bilddaten verarbeitet oder gespeichert. Sämtliche Daten verbleiben innerhalb der Stadtverwaltung. 
Stadt Bonn startet Pilotprojekt zur Radarüberwachung | Bundesstadt Bonn