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04.12.2018 | Leitfaden Digitalisierung gestalten mit dem Periodensystem der Künstlichen Intelligenz

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Periodensystem unterstützt Verständnis komplizierter Zusammenhänge

Jeder kennt das "Periodensystem der Elemente" aus dem Chemieunterricht seiner Schulzeit. Uns sind viele Elemente und ihre Eigenschaften geläufig. Wir kennen H2 (Wasserstoff) und O2 (Sauerstoff) und wir haben gelernt, dass beide Elemente sich zum Wassermolekül H2O verbinden. Wasser wäre also das gewünschte oder benötigte Endprodukt. Um es herzustellen, benötigen wir zu seiner Synthese Elemente mit definierten Eigenschaften. Periodensysteme stellen eine Brücke zwischen den in der Physik beschriebenen Modellen (atomare Ebene) und dem Verständnis von Verbindungen der Natur (biologische Ebene) her. Es ist eine großartige Leistung, solch eine Vielzahl von Eigenschaften in eine darstellbare grafische Systematik zu bringen. Es gibt viele weitere Periodensysteme, wir beziehen uns hier auf den "Klassiker" aus der Schule.

In komplexen Gebilden wie dem menschlichen Körper hilft uns das Periodensystem, Eigenschaften und Wechselwirkungen zu verstehen – zum Beispiel bei der Entwicklung von Medikamenten. Das Periodensystem ist so zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe auch in Zeiten der Computerchemie von fundamentaler Bedeutung. Hier wird nicht geurteilt, ob ein Element wertvoller, schwerer oder flüchtiger ist. Es wird lediglich beurteilt, welche Elemente ich benötige, ob diese künstlich zu erzeugen sind und wie teuer die Herstellung wird.

Das Periodensystem ist ein intuitiver und schneller "Lego-Baukasten", der uns unterstützt, komplizierte Zusammenhänge zwischen Bausteinen (Atomen) und Molekülen (Naturstoffe, Steine oder Metalle) intellektuell zu erfassen.

Ihr Ansprechpartner

  • Lukas Klingholz
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