Was macht ein Land heute eigentlich verteidigungsfähig? Die Antwort verschiebt sich gerade weg von einzelnen Waffensystemen hin zu Software, Daten und der Fähigkeit, das, was schon vorhanden ist, schnell und intelligent miteinander zu verknüpfen.
In dieser Folge spricht Carla Hirsch mit Leonard Wessendorf, Co-Founder und CEO von Project Q. Das Unternehmen aus München und Berlin arbeitet am sogenannten Internet of Defense: Mit der Plattform Hydris verbindet Project Q bestehende Systeme, Sensoren, Datenquellen und unbemannte Systeme herstellerübergreifend zu einem gemeinsamen Lagebild.
Im Gespräch geht es darum, warum Verteidigungsfähigkeit zunehmend zur Softwarefrage wird, was digitale Souveränität im Einsatz konkret bedeutet, welche politischen Hebel DefTech-Startups jetzt brauchen, allen voran Bürokratieabbau und schnellere Vergabeverfahren, und was Europa tun muss, um digitale Verteidigungsfähigkeit endlich schneller aufzubauen.