Krisen und digitale Bedrohungen machen Schulen verletzlich, eröffnen aber auch Chancen für neue, widerstandsfähige Lehr- und Lernkulturen.
In der vierten Phase unserer Fortbildungsreihe "Digitale Resilienz im Schulalltag" beleuchten wir KI und Digitalisierung als Hebel für flexible und zukunftsfähige Bildungsprozesse. In der letzten Session dieser Fortbildungsreihe schauen wir uns ein konkretes Praxisbeispiel aus dem Smart School-Netzwerk an.
Krisen wie die Pandemie, Cyberangriffe oder gesellschaftliche Destabilisierung haben gezeigt, dass Schulsysteme verletzlich sind. Doch sie bieten auch die Chance, Bildung neu zu denken und resilienter zu gestalten. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine wachsende Rolle als Ausgangspunkt für eine tiefgreifende Transformation von Lehr- und Lernkulturen. Dieser Workshop lädt dazu ein, den Perspektivwechsel zu vollziehen: von der Krise als Bedrohung hin zur Krise als Möglichkeit. Anhand erprobter Beispiele aus der Praxis werden Wege aufgezeigt, wie KI und Digitalisierung dazu beitragen können, Bildungsprozesse flexibler, widerstandsfähiger und zukunftsfähiger zu machen.
Wie können Schulen digitale Herausforderungen meistern und neue Technologien für sich nutzen? Zum Abschluss der Reihe „Digitale Resilienz im Schulalltag“ steht die schulische Praxis im Mittelpunkt.
Micha Pallesche, Schulleiter der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe, zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Schulen mit kreativen Ideen und KI eigene digitale Lösungen für den Schulalltag entwickeln können. Dabei gibt er auch Einblicke in das sogenannte Vibe Coding: die Möglichkeit, mithilfe von KI eigene Anwendungen zu erstellen, ohne selbst programmieren zu müssen. Gemeinsam wird diskutiert, wie solche Ansätze Schulen widerstandsfähiger machen und sich auf andere Schulen übertragen lassen.
Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen und den bundesweiten Austausch mit anderen Lehrkräften und Schulleitungen.