Startups steigern Beschäftigtenzahl in der Pandemie

  • Im Schnitt hat jedes Startup 24 Beschäftigte und 3 offene Stellen
  • Drei Viertel planen im laufenden Jahr Neueinstellungen

Berlin, 15. Juni, 2021 - Die Corona-Pandemie hat bislang nicht auf die Beschäftigtenzahl von Startups in Deutschland durchgeschlagen. Im Durchschnitt haben Startups derzeit 24 Beschäftigte. Im Vorjahr lag die Zahl mit 21 noch leicht darunter. In jedem fünften Startup (21 Prozent) arbeiten 20 oder mehr Menschen, aber in rund der Hälfte (49 Prozent) auch weniger als zehn. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 200 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Neben guten Ideen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für viele Startups die entscheidende Ressource. Es ist ein gutes Zeichen, dass im vergangenen Corona-Jahr die Beschäftigtenzahl nicht reduziert wurde, obwohl viele Startups von der Krise wirtschaftlich hart getroffen wurden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die trotz Krise sogar leicht gestiegene Beschäftigtenzahl ist auch deshalb erfreulich, weil Startups vor allem hochqualifizierte Stellen schaffen, etwa für Software-Entwicklerinnen und -Entwickler.“

Auch im kommenden Jahr könnte die Beschäftigtenzahl bei Startups weiter steigen. In 6 von 10 (62 Prozent) Startups gibt es derzeit unbesetzte Stellen, im Schnitt sind bei einem Startup jeweils drei Positionen vakant. Rund drei Viertel (78 Prozent) der Gründerinnen und Gründer erwarten, dass die Beschäftigtenzahl 2021 steigen wird. 14 Prozent erwarten keine Veränderung – und nur 4 Prozent gehen von einem Rückgang aus.

Zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 201 Tech-Startups in Deutschland vom 04. März bis 11. Mai 2021 online befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Wie viele Mitarbeiter bzw. Gründer sind aktuell in eurem Startup beschäftigt?“, „Wie viele offene Stellen gibt es aktuell in eurem Startup?“ und „Wie wird sich die Anzahl der Mitarbeiter in eurem Startup im Jahr 2021 voraussichtlich entwickeln?“