Berlin, 25. August 2026 – Das neueste Fantasy-Spiel als Download, ein großes Grundstück bei Minecraft oder ein Computerspiel auf Blu-ray im Geschäft vor Ort: Wer zockt, zahlt. 334 Euro haben Gamer nach eigenen Angaben in den vergangenen zwölf Monaten für Computer- und Videospiele ausgegeben, sofern sie nicht grundsätzlich nur Gratisspiele in Anspruch nehmen. Jene 25 Prozent der Gamer, die am tiefsten in die Tasche griffen, haben im Schnitt sogar 781 Euro im Jahr für Spiele bezahlt. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.205 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, darunter 663 Gamer. „Drei Viertel der Gamer lassen sich ihr Hobby etwas kosten“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer.
Weniger als 100 Euro im Jahr gaben nur 8 Prozent von ihnen aus. Für einen Großteil von 63 Prozent waren es 100 bis 300 Euro im Jahr. Bei 5 Prozent lagen die Ausgaben für Spiele bei 300 bis 500 Euro pro Jahr und bei 12 Prozent zwischen 500 und 1.000 Euro. 4 Prozent der Gamer, die sich ihre Spiele etwas kosten lassen, gaben dafür mehr als 1.000 Euro pro Jahr aus.
Die Bereitschaft, für Games etwas zu zahlen, sinkt mit zunehmendem Alter. Die 16- bis 29-Jährigen gaben in den vergangenen zwölf Monaten im Schnitt 376 Euro aus, bei den 30- bis 49-Jährigen waren es 353 Euro und bei den 50- bis 64-Jährigen 294 Euro. Deutlich niedriger lagen die Ausgaben bei Gamern ab 65 Jahren mit durchschnittlich 168 Euro im Jahr.
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.205 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 663 Gamerinnen und Gamer. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 20 bis KW 24 2026 statt. Die Gesamtumfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Wie viel Geld geben Sie in etwa pro Monat für Video- und Computerspiele aus? Damit ist nicht der Kauf der Hardware wie z. B. Computer, Konsolen oder Smartphones gemeint.“