16.04.2014 "Wer einen Baum fällt, möge bitte auch nachpflanzen"

Nachhaltigkeit ist ein dehnbarer Begriff – an der einen oder anderen Stelle heutzutage durchaus überdehnt. Alles muss und soll nachhaltig sein..

Grundsätzlich und ursprünglich beschreibt Nachhaltigkeit den langfristigen und verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. Nachhaltigkeit kommt eigentlich aus der Forstwirtschaft: Holz darf nur in dem Maße gefällt werden, in dem es auch nachwachsen kann. Oder: Wer einen Baum fällt, der möge doch bitte auch einen nachpflanzen.

Heute versteht man unter Nachhaltigkeit, im wirtschaftlichen Kontext, ein 3-Säulen-Modell: Ökologie, Ökonomie und Soziales sollen möglichst im Einklang stehen.

  • Ökologische Nachhaltigkeit zielt darauf ab, Natur und Umwelt auch für die kommenden Generationen zu erhalten.
  • Ökonomische Nachhaltigkeit ist ganz einfach eine auf Dauer angelegte Wirtschaftlichkeit, die Wohlstand sichert.
  • Sozial nachhaltig ist es, Wirtschaften und Arbeiten vor allem für die Mitarbeiter, aber auch für die Gesellschaft, sozial verträglich und lebenswert zu gestalten .

Große Ziele, denen viele Unternehmen schon nachkommen. Durch besonders grüne Produkte, Engagement bei Initiativen wie UN Global Compact oder EICC, oder beim Recycling. Und das ist nicht etwa ein tarnendes Feigenblatt. Grüne Technologien führen u.a. entscheidend zu mehr Energieeffizienz in der gesamten Volkswirtschaft.

Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis prämiert dieses Engagement seit vielen Jahren. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Ausgelobt wird auch 2014 gemeinsam mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen– in diesem Jahr zum ersten Mal auch mit ideeller Unterstützung des Bitkom.

Prämiert werden herausragende Leistungen, die den Wandel hin zu nachhaltigem Leben und Wirtschaften in Deutschland in besonderer Weise voran bringen. Die Auszeichnung geht an Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden; Sonderpreise zeichnen Unternehmen für besondere Ressourceneffizienz und nachhaltige Markenführung aus. Gewürdigt werden außerdem Städte und Gemeinden, die durch besonders nachhaltige Stadt- und Gemeindeentwicklung im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten den Gedanken einer zukunftsfähigen Gesellschaft fördern. Für den Sonderpreis „Nachhaltiges Bauen” können Gebäude vorgestellt werden, bei deren Planung, Realisierung und Betrieb grundsätzliche Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt wurden.

Die Teilnahme lohnt sich, auch und gerade für die ITK-Branche: Wir brauchen uns definitiv nicht verstecken. Bewerbungen können bis zum 6.Juni 2014 eingereicht werden .

Themen

Contact Picture

Julia Hagen

Diesen Beitrag teilen

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar

* = Pflichtfelder

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich angezeigt

Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatischem Spam vorzubeugen.

Captcha

Bitte geben Sie alle Zeichen ein.

 

Themen

Contact Picture

Julia Hagen