26.01.2015 Die dritte Welle erfolgreich reiten

Die dritte Welle kommt mit aller Kraft. Die Digitalisierung drängt in alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft vor. Vor mehr als vier Jahrzehnten, in der ersten Welle der Digitalisierung, wurde der PC massentauglich und vereinfachte die Abläufe in den Unternehmen. Die globale Ausbreitung des Internet in der zweiten Welle vor zwei Jahrzehnten öffnete die Türen zu völlig neuen Formen der Kommunikation und ließ die Welt noch kleiner erscheinen. Aktuell am Beginn des digitalen Zeitalters erleben wir, wie die IT ihre Rolle verändert. Sie wird nicht nur Treiber von Innovationen in allen Wirtschaftszweigen, weil die Produkte selbst intelligent werden, sondern das Digitale ist nicht mehr nur Werkzeug. Digital ist ein Mindset. Es ist die zentrale strategische Herausforderung für Unternehmen generell, unabhängig, wie groß oder in welcher Branche sie unterwegs sind.

Die globalen IT-Trends der vergangenen Jahre – Cloud, Big Data, Social, Mobil, Security –entwickeln in ihrer Verzahnung eine unglaubliche Dynamik. Das vielleicht beste Beispiel ist das Internet der Dinge, das auf der CeBIT im kommenden März an vielen Stellen eine zentrale Rolle spielen wird. Wichtig dabei ist, dass die Begeisterung über ein Endprodukt mit Internetanschluss – sei es eine Kaffeemaschine oder der Kühlschrank – nicht den Blick auf das Wesentliche verstellt. Für die Unternehmen geht es vielmehr darum, das Internet der Dinge zu verstehen – mit all seinen Facetten und Möglichkeiten. Jeder, der in einem Unternehmen Verantwortung trägt, muss sich jetzt die Frage stellen, wie sich diese immer schnellere Entwicklung auf sein eigenes Geschäft, auf seine Produktentwicklung, seine Mitarbeiter und seine gesamte Wertschöpfungskette auswirkt.

Aus der technologischen Perspektive ist das Internet der Dinge eben viel mehr als ein Endprodukt, es reicht von den Sensoren, über das Netzwerk, die richtigen Cloud- und Big-Data-Tools bis hin zu den Rechenzentren. Unternehmensstrategisch ermöglicht es die Verlängerung von Wertschöpfungsketten weit über den Verkauf, einen stetigen Dialog mit den Kunden und damit höhere Kundenbindung – und neues Geschäft.

Als Veranstalter der CeBIT haben wir deshalb die rasante Digitalisierung der Wirtschaft mit all ihren Chancen und Herausforderungen in ein Wort gebracht: d!conomy – als eine Zusammenführung von „digital“ und „economy“. Das Ausrufezeichen kann man als ein auf den Kopf gestelltes „i“ begreifen, denn dem Digitalen wohnt auch das Disruptive inne. Fotobranche, Musikindustrie, Handel und viele andere können ein Lied davon singen. Dieses Lied aber handelt nicht nur von Herausforderungen, sondern auch von unzähligen Chancen. Weil es vielen Unternehmen auch immer wieder gelungen ist, ihre Zukunft aktiv in die Hand zu nehmen, die Zeichen der Zeit früh zu erkennen, neue Technologien in ihre Unternehmensstrategien einzubauen.

Voraussetzung dafür aber sind immer wieder neue Impulse und Inspiration. Und die finden Sie nirgendwo besser als auf der CeBIT in Hannover, mit mehreren tausend Ausstellern aus der ganzen Welt, hunderten Start-ups und internationalen Sprechern auf den Bühnen der CeBIT Global Conferences. Und mit der richtigen Inspiration gelingt es auch, die aktuellen Chancen der Digitalisierung zu nutzen – und die dritte Welle der Digitalisierung erfolgreich zu reiten.

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Oliver Frese

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