Krisen und digitale Bedrohungen machen Schulen verletzlich, eröffnen aber auch Chancen für neue, widerstandsfähige Lehr- und Lernkulturen.
In der vierten Phase unserer Fortbildungsreihe "Digitale Resilienz im Schulalltag" beleuchten wir KI und Digitalisierung als Hebel für flexible und zukunftsfähige Bildungsprozesse. In der letzten Session dieser Fortbildungsreihe schauen wir uns ein konkretes Praxisbeispiel aus dem Smart School-Netzwerk an.
Krisen wie die Pandemie, Cyberangriffe oder gesellschaftliche Destabilisierung haben gezeigt, dass Schulsysteme verletzlich sind. Doch sie bieten auch die Chance, Bildung neu zu denken und resilienter zu gestalten. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine wachsende Rolle als Ausgangspunkt für eine tiefgreifende Transformation von Lehr- und Lernkulturen. Dieser Workshop lädt dazu ein, den Perspektivwechsel zu vollziehen: von der Krise als Bedrohung hin zur Krise als Möglichkeit. Anhand erprobter Beispiele aus der Praxis werden Wege aufgezeigt, wie KI und Digitalisierung dazu beitragen können, Bildungsprozesse flexibler, widerstandsfähiger und zukunftsfähiger zu machen.
Theoretisches Wissen über hybride Bedrohungen ist wertvoll, doch nichts wirkt nachhaltiger als der Bericht einer Kollegin oder eines Kollegen, die es selbst erlebt haben. Als Abschluss der Workshopreihe steht daher ein Praxisbeispiel im Mittelpunkt. Eine Schule aus dem Smart School-Netzwerk berichtet, wie sie konkret auf einen hybriden Angriff oder eine digitale Krisensituation reagiert hat. Sei es auf kursierende Deepfakes, einen Phishing-Angriff auf die Lernplattform oder Sicherheitslücken im Mobile Device Management. Hierbei geht es darum, von Best Practices (oder Bad Practices) direkt zu lernen, übertragbare Handlungsstrategien mitzunehmen und die eigene Schule besser auf ähnliche Szenarien vorzubereiten.