Desinformation verbreitet sich schneller denn je – und Jugendliche geraten zunehmend in algorithmisch verstärkte Radikalisierungsprozesse.
In der dritten Phase unserer Fortbildungsreihe "Digitale Resilienz im Schulalltag" lernen Lehrkräfte, wie sie Desinformation erkennen, Quellen prüfen und rechte Pipelines im Unterricht thematisieren können.
Zudem stellen wir frei verfügbare Unterrichtsmaterialien und Lernspiele vor. Lernspiele und interaktive Materialien helfen Schülern, Manipulation, Entscheidungsfolgen und demokratische Prozesse aktiv zu erleben und besser zu verstehen.
Desinformation ist kein neues Phänomen – aber digitale Netzwerke haben ihre Reichweite und Geschwindigkeit dramatisch erhöht. Für Jugendliche ist es zunehmend schwer, verlässliche Informationen von gezielter Manipulation zu unterscheiden. Besonders besorgniserregend ist, wie rechtsextreme Akteure Social-Media-Algorithmen nutzen, um junge Menschen schrittweise in Radikalisierungsprozesse zu ziehen – die sogenannten "rechten Pipelines". Dieser Workshop gibt Lehrkräften das nötige Rüstzeug, um Desinformation selbst zu erkennen und kritisches Mediendenken im Klassenzimmer zu fördern. Vorgestellt werden praxiserprobte Methoden zur Quellenprüfung sowie Tools, die im Unterricht einsetzbar sind.
Wie lassen sich komplexe gesellschaftliche Prozesse so erfahrbar machen, dass Schülerinnen und Schüler wirklich verstehen, was auf dem Spiel steht? Spiele bieten hier eine einzigartige Möglichkeit! Sie ermöglichen es, Mechanismen aus sicherer Distanz zu erleben, Entscheidungsfolgen zu spüren und Resilienz gegenüber Manipulation zu entwickeln. Dieser Workshop stellt frei verfügbare Unterrichtsmaterialien und Lernspiele vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie spielbasierte Ansätze gezielt eingesetzt werden können, um demokratische Handlungskompetenz und Resilienz gegenüber Desinformation zu stärken.