Die erste Phase unserer Fortbildungsreihe "Digitale Resilienz im Schulalltag" zeigt, wie hybride Bedrohungen Schulen treffen und wie Lehrkräfte Cyberangriffe, Desinformation und Risiken früh erkennen.
Schulen sind längst Teil der digitalen Infrastruktur unserer Gesellschaft und damit zunehmend Ziel hybrider Bedrohungen. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, der in Sicherheitsdebatten immer häufiger auftaucht? Hybride Bedrohungen verbinden klassische und digitale Angriffsmethoden: von gezielter Desinformation über Cyberangriffe auf Schulnetzwerke bis hin zur psychologischen Beeinflussung von Schülerinnen und Schülern in sozialen Netzwerken. Dieser Auftakt-Workshop im Rahmen des Digitaltags schafft Orientierung: Er führt in die zentralen Begriffe ein, ordnet das Phänomen hybrider Bedrohungen in den Schulkontext ein und macht deutlich, warum Lehrkräfte heute mehr denn je zu einem resilienten Schulsystem beitragen können und müssen.
Neben dem fachlichen Input gibt es Raum für die Vernetzung zwischen den Schulen – denn viele stehen vor denselben Fragen.
Schulen zählen zur kritischen Infrastruktur unserer Gesellschaft. Sie verarbeiten täglich personenbezogene Daten, betreiben digitale Lernplattformen und prägen das Weltbild einer ganzen Generation. Dieser Workshop beleuchtet, wer ein Interesse daran hat, Schulen digital anzugreifen, welche Schwachstellen besonders ausgenutzt werden und wie Lehrkräfte frühzeitig erkennen, wann eine Situation zur ernsthaften Bedrohung wird. Neben dem fachlichen Input bleibt Zeit, eigene Erfahrungen einzubringen und sich mit Lehrkräften aus dem gesamten Bundesgebiet zu vernetzen.