Die Bedrohungslage in Europa und Deutschland spitzt sich zu – im analogen genauso wie im Digitalen. Gleichzeitig trauen sich nur 26 Prozent der Deutschen zu, Desinformation im Netz erkennen zu können.
Währenddessen diskutieren wir vorwiegend darüber, wie das Engagement junger Menschen genutzt werden kann, um die analoge Bedrohungslage langfristig in den Griff zu bekommen. Das ist wichtig, aber vernachlässigt, dass der digitale Raum fester Bestandteil unserer Gesellschaft ist und ebenso von uns gemeinsam gepflegt, gestaltet und geschützt gehört wie der analoge. Das Niveau digitaler Kompetenzen und unser Engagement, Digitalisierung gemeinsam zum Wohl unserer Gesellschaft einzusetzen, entscheiden am Ende auch über unsere Souveränität.
Vor diesem Hintergrund schlagen wir einen neuen, institutionalisierten Strang des bestehenden Bundesfreiwilligendienstes vor, den Bundesdigitaldienst.