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Forum Open Source 2017

Forum Open Source 2017
20. Juni 2017, Berlin, Studio Admiralspalast

Unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ bringt das 4. Forum Open Source Fach- und Technologieexperten mit Juristen, politischen Vertretern und Open Source-Verantwortlichen zusammen.

Dabei vereint das Forum Beiträge aus Industrie, Mittelstand, Politik und Wissenschaft und bietet so einen hochkarätigen Erfahrungsaustausch mit Experten und Entscheidern.

Folgende Speaker erwarten Sie:

  • Stephan Kaulbach, DB Systel GmbH
  • Peter Ganten, Univention GmbH
  • Dr. Hendrik Schöttle, Osborne Clarke
  • Bernd Erk, Netways GmbH
  • Rico Barth , c.a.p.e. IT GmbH
  • Frank Karlitschek, Nextcloud
  • Michael Binzen, DB Systel GmbH
  • Prof. Dr. Dirk Riehle, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
  • Tim Schikora, etventure GmbH

Die Teilnahme am Event ist nach vorheriger Anmeldung kostenfrei möglich und auch für Nicht-Mitglieder des Bitkom offen. Ihre Anmeldung senden Sie bitte an Dr. Frank Termer ( f.termer@bitkom.org ). Die Agenda geht Ihnen nach der Anmeldung mit der Bestätigung zu.

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Bild zum Ansprechpartner

Dr. Frank Termer

Bereichsleiter Software E-Mail: f.termer@bitkom.org Bitkom e.V.

Die Speaker sind:

  • Rico Barth

    RicoBarth

    Geschäftsführer c.a.p.e. IT GmbH
  • Michael Binzen

    MichaelBinzen

    Chefarchitekt DB Systel GmbH
  • Bernd Erk

    BerndErk

    Geschäftsführer Netways GmbH
  • Peter Ganten

    PeterGanten

    Geschäftsführer univention GmbH
  • Frank Karlitschek

    FrankKarlitschek

    Geschäftsführer Nextcloud GmbH
  • Stephan Kaulbach

    StephanKaulbach

    Chief Technology Officer (I.L), Leiter des Betriebes Erfurt DB Systel GmbH
  • Dirk Riehle

    Prof. Dr. DirkRiehle

    Professor für Informatik Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Tim Schikora

    TimSchikora

    Product Lead etventure GmbH
  • Hendrik Schöttle

    Dr. HendrikSchöttle

    Partner Osborne Clarke

In den Ergebnisseiten blättern

Uhrzeit Programmpunkte (10.00 - 17.00 Uhr) Speaker
10.00 - 10.15 Begrüßung  
10.15 - 10.30 Grußwort Stefan Ziller, MdA (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin)
10.30 - 11.00 Open Source stützt die digitale Transformation

Die Welle der Digitalisierung traf die DB mit ungeheurer Wucht. Innerhalb kürzester Zeit ist die Anzahl der Anforderungen, Apps und Anwendungen sprunghaft angestiegen. Dabei zeigte sich schnell, dass mit unseren bestehenden Werkzeugen und Prozesse weder die notwendige Agilität und Umsetzungsgeschwindigkeit erreicht, noch der Kostenrahmen eingehalten werden kann.

Im ersten Teil des Vortrag wird gezeigt, was die treibenden Kräfte der digitalen Transformation bei der DB waren und vor welchen Herausforderungen wir standen. Im zweiten Teil wird anhand eines konkreten Beispiels erläutert, wie uns die Verwendung von Open Source Komponenten bzw. die Anwendung von Prinzipien aus der Open Source Community geholfen hat, diese Herausforderungen zu meistern
Stephan Kaulbach (DB Systel GmbH)
11.05 - 11.35 Was soll das eigentlich? Warum Produkthersteller in Open-Source-Software investieren

Intel, Oracle, Fujitsu und andere nehmen Millionen US-Dollar in die Hand, um Linux und verwandte Software zu finanzieren und wir alle nutzen die Software kostenlos. IBM nahm Millionen US-Dollar in die Hand, um die Eclipse Foundation zu starten, nur um ihre späteren Produkte auf eine andere technische Basis zu stellen. Weitere Unternehmen würden gern signifikant Geld ausgeben, von dem wir alle profitieren, man lässt sie nur nicht, weil sie zu spät an den Tisch kamen. Warum nur? Dieser Vortrag schildert die ökonomischen Grundlagen und strategischen Ziele, welche Unternehmen haben, wenn sie Open-Source-Software nicht nur nutzen, sondern strategisch etablieren und führen wollen.
Prof. Dr. Dirk Riehle (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
11.35 - 11.45 PAUSE  
11.45 - 12.15 Mitwirkung an OSS-Projekten durch Mitarbeiter – rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen aus Unternehmenssicht

Vor nicht allzu langer Zeit wurde in vielen Unternehmen die Mitarbeit der eigenen Mitarbeiter an OSS-Projekten noch argwöhnisch beobachtet. Doch inzwischen haben viele Unternehmen den Wert einer solchen Teilnahme erkannt. Auch ist der Vertrieb von eigener Software als OSS inzwischen ein etabliertes Geschäftsmodell. Allerdings gilt es einiges zu beachten, wenn an OSS-Projekten mitgearbeitet werden soll. Durch unbedachte Aktionen fehlen den Unternehmen etwa plötzlich wichtige Nutzungsrechte an Software oder Patente werden aus der Hand gegeben.

Welche rechtlichen Rahmenregelungen sind bei der Mitarbeit an OSS-Projekten zu beachten? Wie kann ein OSS-Projekt erfolgreich und zukunftssicher aufgesetzt werden? Kann die Mitarbeit an OSS-Projekten verboten werden? Diese und andere Fragen sollen in dem Vortrag beantwortet werden.
Dr. Hendrik Schöttle (Osborne Clarke)
12.20 - 12.50 Technologie-Innovation heute, undenkbar ohne Open Source


Internet of Things, Artificial Intelligence, Augmented Reality – Technologie-Innovation bleibt der wichtigste Faktor für Fortschritt und wirklich außergewöhnliche Produkte. Hinter diesen großen Trends steht jeden Tag die Arbeit der Entwickler, Ingenieure und Designer, die versuchen mehr als nur Buzzwords zu entwickeln.

Ein Blick hinter die Kulissen, zeigt worüber Wenige sprechen. Ohne Open Source Software, Hardware und Frameworks, wäre Innovation überhaupt nicht mehr möglich. Kleine Teams, die schnell starten und ihre Annahmen in der Realität testen können. Durch Open Source ist dies erst möglich geworden.

Innovation und wirkliche Produkte entstehen nicht in Whitepapers und PowerPoints. Sie entstehen, wenn das Produkt wirklich gebaut wird. Open Source ist so nicht mehr nur noch technologische Grundlage für einige der wichtigsten Technologien unserer Zeit, sondern auch für das kreative Erschaffen selbst.
Tim Schikora (etventure GmbH)
12.50 - 13.50 Mittagspause  
13.50 - 14.35 Forks - Die Überlebensgarantie freier Software

Software die einer anerkannten Open Source Lizenz unterliegen sind mit der Erlaubnis verbunden sie zu nutzen, zu kopieren, zu verbreiten und auch Änderungen daran vorzunehmen. Gibt man die Software weiter, wird je nach Lizenzmodel erwartet, auch den Quellcode mitzuliefern oder diesen sogar zu veröffentlichen. Diese Regelungen erlauben es auch, eine komplette Open Source Software, getrennt vom bisherigen Projekt weiterzuentwickeln. Man spricht dann von einem sogenannten Fork.

Die Möglichkeit ein bestehendes Projekt zu übernehmen und auf der vorhandenen Basis aufzubauen, ist absolutes Alleinstellungsmerkmal von Open Source Software. Die Tatsache, ein Produkt ohne Zustimmung des bisherigen Entwicklers voranzutreiben, sichert die Wettbewerbsfähigkeit und fordert allen aktiven Parteien stets Innovation ab.

Open Source Lösungen wie Icinga, Kix und Nextlcoud haben sich in den letzten Jahren für diesen Weg entschieden. Die Vortragenden Rico Barth, Bernd Erk und Frank Karlitschek waren von Beginn an in den genannten Projekten involviert. Gemeinsam erläuterten sie die unterschiedlichen Geschichten, Gründe und Überlegungen, die angestellt wurden, und welche Herausforderungen und Schwierigkeiten es zu meistern galt.
Rico Barth (c.a.p.e. IT GmbH), Bernd Erk (Netways GmbH) und Frank Karlitschek (Nextcloud GmbH)
14.40 – 15.10 OpenAPI … und warum ein defekter Fahrstuhl Jubel auslöste

Die Deutsche Bahn bietet seit 2015 Daten auf ihrem OpenData-Portal an. Seit Ende 2016 werden über OpenAPI auch Echtzeitinformationen bereitgestellt. Dabei wurde von Anfang an großer Wert auf den Aufbau einer Community gelegt. Im Rahmen von Hackathons konnten wir Datenanbieter und –nutzer zusammenbringen, gemeinsam innovative Lösungen entwickeln und dabei viele überraschende Erfahrungen bei der Öffnung unserer Daten und Systeme sammeln. Das hat uns motiviert uns nun auch verstärkt bei Open Source zu engagieren. In meinem Vortrag möchte ich einige Highlights dieser Geschichte mit Ihnen teilen.
Michael Binzen (DB Systel GmbH)
15.10 – 15.40 Kaffeepause  
15.40 – 16.10 Die Zukunft muss offen bleiben

Peter Ganten, CEO von Univention, beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken die die rasante Entwicklung selbstlernender Systeme und künstlicher Intelligenz für uns als Gesellschaft, die Wirtschaft und das Bildungssystem mit sich bringt. Wir sollten deren Potenziale nutzen, gleichzeitig aber auch sicher stellen, dass nicht eine Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten einzelner Player stattfindet oder Menschen unbemerkt in ihrem Denken und Handeln manipuliert werden. Wichtig dafür sind die vier Prinzipien Verantwortlichkeit, Nachprüfbarkeit, Replizierbarkeit und Wahlfreiheit. Nachhaltig umzusetzen sind diese durch Open Source Lösungen.
Peter Ganten (univention GmbH)
16.15 – 16.45 Podiumsdiskussion  
16.45 – 17.00 Verabschiedung  
Im Anschluss Ausklang bei Bier und Brezeln  

Programmkomitee:

  • Holger Koch (DB Systel GmbH)
  • Dr. Chen-Yu Lin (SerNet GmbH)
  • Karsten Reincke (Deutsche Telekom AG)
  • Monika Schnizer (Fujitsu Technology Solutions GmbH)
  • Dr. Frank Termer (Bitkom e.V.)

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