Soziale Nachhaltigkeit im öffentlichen IT-Einkauf

Beim öffentlichen Einkauf von IT-Leistungen spielt zunehmend eine Rolle, unter welchen Bedingungen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Produktion beschäftigt worden sind. Soziale Kriterien können von den Auftraggebern als zusätzliche Ausführungsbestimmung einer Vergabe an die Bieter gestellt werden.

Bitkom unterstützt die öffentlichen Auftraggeber aktiv mit einer Branchenvereinbarung in Kooperation mit der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung des Beschaffungsamts des Bundesministeriums des Innern (KNB). Unter Federführung der KNB ist gemeinsam eine Mustererklärung für Bieter im Vergabeverfahren entwickelt worden, die zum Nachweis der Einhaltung der so genannten Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verwendet werden kann. Dazu gehört, dass die Produkte ohne Kinder- und Zwangsarbeit, ohne Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe oder Herkunft und ohne Beschneidung der Rechte der Arbeitnehmer hergestellt werden.

Die Mustererklärung ist unter www.nachhaltige-beschaffung.info abrufbar.

Zuständig im Bitkom für Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit in öffentlichen Ausschreibungen ist der Arbeitskreis Öffentliche Aufträge mit seiner Projektgruppe Soziale Nachhaltigkeit.

Im Vorsitz der Projektgruppe Soziale Nachhaltigkeit sind vertreten:

  • Felix Elschner, Epson (Erster Vorsitzender)
  • Natalie Swann, HP (Stellvertretende Vorsitzende)

Bild zum Ansprechpartner

Felix Zimmermann

Bereichsleiter Public Sector Bitkom e.V.

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