Ressourceneffizienz

Die ITK-Industrie zeichnet sich durch eine rasche Entwicklung von neuen Technologien und Anwendungen aus, die auf der einen Seite Ressourcen beansprucht, auf der anderen Seite aber enormes Potenzial hat, die Ressourcenverbräuche in anderen Branchen durch IT-gestützte Systeme zu minimieren. Die Entwicklung von neuen Technologien, wie zum Beispiel Cloud Computing, mit der Verlagerung von Ressourcen auf die Infrastruktur und dadurch ihrer effektiveren Nutzung und der Ermöglichung kleinerer Endgeräte, sind Beispiele für Dematerialisierungskonzepte in der ITK und somit für eine Minimierung des Ressourcenverbrauches in und durch ITK. Auch unterstützt die ITK-Industrie durch geeignete Verfahren, z.B. RFID, hohe Transparenz in der Sortierung geeigneter Rücknahmematerialien, was eine Voraussetzung für erfolgreiche Kreislaufwirtschaft ist.

Die ITK Industrie in Deutschland ist sich den Herausforderungen des Umweltschutzes und auch insbesondere der Ressourcenschonung bewusst und bereit ihren Beitrag zu leisten, um die Ressourceneffizienz der deutschen Wirtschaft zu steigern und damit Umweltbelastungen zu reduzieren, Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen.

Bitkom setzt sich seit vielen Jahren für den Ressourcenschutz im Rahmen des kompletten Lebenszyklus von ITK-Produkten ein: vom Produktdesign nach Ökodesignkriterien über die Minimierung des Ressourcenverbrauchs und Effizienzsteigerung in der Nutzungsphase bis hin zur fachgerechten Entsorgung oder Wiederverwendung. Hierzu haben sich über die Jahre mehrere Initiativen, Plattformen und Projekte gebildet. Aktuell zu nennen sind hier beispielhaft:

  • Aufbau und Pflege einer Plattform zur Beschaffung ressourcenschonender ITK im öffentlichen Bereich (www.itk-beschaffung.de) und Publikation von Leitfäden zur Unterstützung der öffentlichen Beschaffern
  • Unterstützung und Nutzung von freiwilligen Umweltzeichen wie Blauer Engel, Energy Star, EPEAT
  • Arbeiten zum ressourcenschonendem Betrieb von Rechenzentren, z.B. in Form von Leitfäden zur Energieeffizienz in Rechenzentren
  • Etablierung von Rücknahmestrukturen für die Elektro- und Elektronik-Altgeräte-Entsorgung
  • Einrichtung einer pan-europäischen Dialogplattform zum Thema Remarketing von gebrauchten ITK-Geräten, der Product Reuse European Working Group

Themen

Bild zum Ansprechpartner

Christian Herzog

Bereichsleiterin Umwelt und Nachhaltigkeit Bitkom e.V.

Presseinformation: Kaputt, veraltet oder unmodisch?

Weshalb jemand ein Hightech-Gerät ersetzt, hängt stark vom Alter des Verbrauchers ab. Senioren über 65 Jahre ersetzen Computer, Flachbildfernseher, Handys und Co. in der Regel erst dann, wenn sie kaputt sind (60 Prozent). Bei Personen zwischen 14 und 29 Jahre ist der Hauptgrund hingegen der Wechsel auf ein neues Modell (52 Prozent). Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bitkom...

Zur Presseinformation

Stellungnahme zu BMU ProgRess II Entwurf

Der Bitkom begrüßt die Möglichkeit, zum Arbeitsentwurf der Bundesregierung zu einem Deutschen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) Stellung nehmen zu können. Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier:

Bitkom Stellungnahme ProGress II

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