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Die fünf wichtigsten Trends im Online-Shopping

Ein Ende des Wachstums im E-Commerce ist nicht in Sicht. Wir zeigen die wichtigsten Trends aus dem Jahr 2016.

1. Geshoppt wird quer durch alle Altersklassen

Online-Shopping ist nicht nur für Digital Natives attraktiv. Auch Ältere, kranke oder mobilitätseingeschränkte Personen sowie Familien profitieren von den Vorteilen der Lieferung bis an die Haustür. So gibt es heute kaum noch Altersunterschiede bei den Online-Shoppenden. 98 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, und 95 Prozent der ab 65-Jährigen Internetnutzer kaufen online ein. Dabei shoppt die ältere Generation überdurchschnittlich häufig Medikamente, die jüngere Generation ist bei Smartphones und Unterhaltungselektronik aus Online-Shops ganz vorne dabei.

2. Everywhere Commerce – Aus Online-Shopping wird Mobile-Shopping

Auf der Straße die neuesten Sneaker gesehen und gleich von unterwegs online nachgekauft – dank Smartphone und Tablet ist das heutzutage prima möglich. Bereits mehr als ein Viertel der Befragten (27 Prozent) nutzt zum Online-Shopping das Tablet, die Smartphone-Shopper haben sich binnen zwei Jahren gar fast verdoppelt (39 Prozent). Logisch: Das Smartphone ist zum Alltagsbegleiter geworden. Dadurch reicht ein Griff in die Hosentasche und man hat sämtliche Shops, Kataloge und Produkte zum Bestellen in seiner Hand. Einkäufe via Laptop (64 Prozent) oder Desktop-PC (50 Prozent) sind dagegen rückläufig.

3. Es gibt (fast) nichts, was es online nicht einzukaufen gibt

Wer eine Allergie oder Unverträglichkeit hat, aber trotzdem nicht auf bestimmte Lebensmittel verzichten möchte, findet in Online-Shops für fast jedes Produkt eine Alternative: Ob glutenfreie Pizza, vegane Salami oder der laktosefreie Joghurt in der Lieblingsgeschmackrichtung. Auch für den schweren Sack Hundefutter muss man sich samstags nicht mehr im vollen Laden drängeln. Und das Parfüm, das die Drogerie aus dem Sortiment genommen hat, gibt es online noch in Hülle und Fülle. Auch die Schnäppchenjagd wird leichter, denn Preise lassen sich per Mausklick einfach besser vergleichen als beim Abklappern sämtlicher Läden.

4. Grenzen zwischen Online und Offline verschwinden

E-Commerce und Mobile-Commerce werden den stationären Handel nicht ersetzen, aber verändern. Die Ladengeschäfte fungieren immer häufiger als Showrooms: Dort kann die Ware getestet werden, es gibt die Beratung und den Service. Gekauft wird aber im Online-Shop. Ein guter Internetauftritt samt Shop ist daher gerade für stationäre Händler Pflicht. Dazu zählen auch Services, wie den Warenkorb per Click&Collect online zusammenstellen zu können, im Laden wird er dann nur noch fertig gepackt abgeholt. Die Lieferkosten entfallen– und das frustrierende Erlebnis, nach langer Suche im Laden vor einem ausverkauften Regal zu stehen.

5. Individualisierung des Shopping-Erlebnisses und der Lieferung

Vom Müsli über die Reise bis zum Hundefutter, der Küche oder dem Hemd – online stellt sich der Kunde sein Produkt heute ganz individuell nach eigenen Wünschen zusammen. Außerdem kann der Händler dem Kunden dank einer professionellen Analyse des Surfverhaltens maßgeschneiderte Produktempfehlungen machen oder den Internetauftritt bei darauffolgenden Besuchen individuell anpassen. Auch nach dem Aufrufen des Online-Shops kann der individuelle Kundendialog fortgeführt werden – beispielsweise mit einem maßgeschneiderten Geburtstagsgutschein für das Lieblingsprodukt.

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Teresa Maria Tropf

Pressesprecherin Bitkom e.V.

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