07.06.2013 Spielkonsolen als Multimedia-Zentrale

  • Jeder vierte Deutsche besitzt eine Spielkonsole
  • Multimedia-Funktionen werden von 51 Prozent der Konsolen-Besitzer genutzt
  • Am 11. Juni startet die weltgrößte Gaming-Messe E3 in Los Angeles

Berlin, 07. Juni 2013 - Mehr als jeder vierte Bundesbürger ab 14 Jahren (27 Prozent) besitzt eine Spielkonsole, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom zeigt. Dabei ist die Verbreitung unter jungen Menschen besonders hoch: Von den 14- bis 29-Jährigen besitzen rund 60 Prozent eine Spielkonsole. Und selbst von den 50- bis 64-Jährigen hat jeder achte (12 Prozent) solch ein Gerät bei sich zu Hause. Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es kaum noch: 30 Prozent der Männer besitzen eine Spielkonsole, bei den Frauen ist es knapp jede vierte (24 Prozent). „Spielkonsolen haben den Schritt aus dem Kinder- ins Wohnzimmer geschafft“, sagt Bitkom-Hauptvorstand Dr. Christian P. Illek. „Immer mehr Menschen haben ein solches Gerät bei sich zu Hause – und das sind nicht mehr nur klassische Gamer.“

Einer der wichtigsten Gründe für den Erfolg der Spielkonsolen sind die Multimedia- und Online-Funktionen. Rund jeder zweite Konsolenbesitzer (51 Prozent) schaut mit seinem Gerät auch Filme, hört Musik oder nutzt Online-Dienste. Besonders häufig greifen die jüngeren Konsolenbesitzer darauf zurück. Bei den 14- bis 29-Jährigen nutzen 59 Prozent ihr Gerät auch zum Filme schauen oder Musik hören und auch bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 47 Prozent. Illek: „Aktuelle Geräte haben mit den Spielkonsolen von vor 10 oder 15 Jahren nur noch wenig gemeinsam. Die heutigen Modelle sind zur Multimedia-Zentrale im vernetzten Wohnzimmer geworden, die viele Online-Dienste auf den Fernseher bringen und sich dank Sprach- und Gestensteuerung intuitiv bedienen lassen. Die anstehende neue Generation von Spielkonsolen wird diesen Trend noch verstärken.“

Methodik: Im Auftrag des Bitkom hat das Meinungsforschungsinstitut Aris 1.004 Bundesbürger ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ.

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