26.08.2015 Smart-Home-Technologien erleichtern den Alltag

  • Von intelligenten Matratzen und Wasserhähnen mit Warnfunktion
  • Intelligente Assistenz-Systeme für Zuhause stoßen auf großes Interesse
  • Am 4. September startet die IFA in Berlin

Berlin, 26. August 2015 - Immer mehr Deutsche kennen die Begriffe Smart Home, Connected Home und Heimvernetzung. Mittlerweile haben fast zwei Drittel aller Bundesbürger (65 Prozent) ab 14 Jahren schon einmal davon gehört. 2014 waren es erst 51 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Das Smart Home ist keine abstrakte Zukunftsvision, es wird heute schon Realität“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Smart Home bezeichnet ein vernetztes Zuhause mit intelligenten Geräten, die den Bewohnern u.a. zu größerer Sicherheit, mehr Lebensqualität oder einer effizienteren Energienutzung verhelfen.

Spezielle Assistenz-Systeme können Menschen den Alltag in den eigenen vier Wänden erleichtern. Die verschiedenen Anwendungsszenarien für solche Smart-Home-Technologien stoßen in der Bevölkerung auf großes Interesse:

  • System zur Erkennung unverschlossener Wohnungstüren

Wer etwa beim Verlassen der Wohnung vergisst, die Tür abzuschließen, dem schickt das System per Sensor umgehend eine Nachricht auf das Smartphone. Acht von zehn Deutschen (80 Prozent) können sich vorstellen, dies zu nutzen.

  • System zur Erkennung, dass Herd nicht ab- oder Wasser nicht ausgestellt ist

Drei von fünf Personen (63 Prozent) interessieren sich dafür, ein System zu verwenden, das automatisch erkennt, sobald jemand den Herd nicht abgeschaltet oder den Wasserhahn nicht abgedreht hat.

  • Sensoren zur Sturzerkennung

Angenommen, eine allein lebende Person stürzt daheim schwer. Ein im Boden eingebaute Sensor erkennt den Unfall und informiert umgehend Angehörige oder das zuständige Pflegepersonal. Für 72 Prozent der Bundesbürger ist die Nutzung solcher Sensoren mit Sturzerkennung und Benachrichtigungsfunktion denkbar.

  • Intelligente Matratze mit Aufsteherkennung und Alarmfunktion

Jeder siebte Bundesbürger (14 Prozent) würde gerne eine intelligente Matratze nutzen, die automatisch Alarm schlägt, wenn es Auffälligkeiten im Schlafverhalten gibt und eine Person beispielsweise nicht mehr aufsteht.

  • Uhren zur Messung von Vitaldaten mit Alarmfunktion

Gesundheitsdaten wie Blutdruck, Blutzucker, Puls oder Körpertemperatur müssen bei vielen regelmäßig überprüft werden. 78 Prozent der Befragten können sich vorstellen, eine intelligente Uhr zu verwenden, die solche Informationen automatisch ermittelt und im Notfall Angehörige oder den Notdienst benachrichtigen kann.

Die smarte Vernetzung von Geräten daheim und verschiedene Smart Home-Anwendungen gehören zu den Kernthemen der diesjährigen IFA, die am 4. September in Berlin startet. Zum Auftakt veranstaltet Bitkom am 1. September eine telefonische Pressekonferenz mit aktuellen Marktzahlen und Trends der Unterhaltungselektronik. Am 2. September findet zudem ein Pressegespräch zur Vorstellung der neuen Studie „Die Zukunft der Consumer Electronics 2015“ statt.

Zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.007 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. Die Fragestellung lautete: „Haben Sie schon einmal von den Begriffen ‚Smart Home‘, ‚Connected Home‘ oder ‚Heimvernetzung‘ gelesen oder gehört?“

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Christian Kulick

Bereichsleiter Smart Home & Smart City Bitkom e.V.
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Timm Lutter

Bereichsleiter Consumer Electronics & Digital Media Bitkom e.V.

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