09.09.2013 Neuer Rekord bei Smartphones

  • 2013 werden 26 Millionen Smartphones in Deutschland abgesetzt
  • Umsatz klettert um 12 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro
  • Fast zwei Drittel aller 14 bis 29-Jährigen besitzen ein Smartphone

Berlin, 09. September 2013 - Der Smartphone-Boom geht weiter. 2013 werden in Deutschland rund 26 Millionen Geräte verkauft. Das ist eine Steigerung um knapp 23 Prozent im Vergleich zu 2012 und stellt einen neuen Rekord dar. Im Vorjahr wurden erst 22 Millionen Geräte abgesetzt. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Smartphones schlägt sich auch beim Umsatz nieder: In diesem Jahr werden voraussichtlich 8,4 Milliarden Euro mit den intelligenten Mobiltelefonen umgesetzt. Nach dem bisherigen Spitzenwert von 2012 mit 7,5 Milliarden Euro ist das eine weitere Steigerung um über 12 Prozent. Seit 2010 sind Umsatz und Absatz von Smartphones durchschnittlich um rund 37 Prozent pro Jahr gestiegen. Das berichtet der Hightech-Verband Bitkom auf Basis aktueller Berechnungen von EITO. „Smartphones befinden sich im Dauerboom“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer. Mittlerweile besitzen 40 Prozent der Bundesbürger über 14 Jahren ein Smartphone. Bei den 14 bis 29-Jährigen sind es sogar fast zwei Drittel (60 Prozent).

Schnellere Prozessoren, größere und höher aufgelöste Displays sowie immer bessere Fotosensoren – die Multimedia-Fähigkeiten von Smartphones haben sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert. Viele Geräte-Besitzer nutzen diese Möglichkeiten ausgiebig, etwa zum Fotografieren. Zum Schießen von Schnappschüssen im Alltag setzen 40 Prozent der Smartphone-Nutzer ihr Gerät ein. Auch zum Videoschauen (29 Prozent) wird es intensiv genutzt.

Zur Methodik: Den Marktprognosen liegen neueste Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO) zugrunde. EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO ( www.eito.com ) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK. Für die Angaben zur Nutzungshäufigkeit befragte das Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom 1.004 Personen ab 14 Jahren. Alle Daten sind repräsentativ.

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