03.05.2013 Internet statt Baumarkt

  • Jeder fünfte Deutsche hat Heimwerkerbedarf im Internet gekauft
  • Online-Baumärkte bieten Video-Tipps für Heimwerker

Berlin, 3. Mai 2013 - Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Garten- und Heimwerkersaison. Anstatt Werkzeuge oder Gartengeräte im nächsten Baumarkt zu kaufen, bestellen immer mehr Menschen im Internet. Jeder fünfte Internetnutzer hat bereits Heimwerkerbedarf im Web gekauft. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. Besonders beliebt sind die Online-Baumärkte bei den 50- bis 64-jährigen Onlinern. 28 Prozent von ihnen haben bereits Werkzeuge, Gartengeräte oder Material für die Renovierung online gekauft. „Im Internet werden nicht mehr nur Bücher und Kleidung gekauft“, sagt Tobias Arns, Experte für den Online-Handel beim Bitkom. „Ob Artikel des täglichen Bedarfs, Lebensmittel oder sogar Gartenhäuser: Immer mehr Produktkategorien werden erfolgreich im Web angeboten.“

Heimwerker- und Gartenbedarf im Web gibt es nicht nur bei großen Internet-Kaufhäusern. Auch viele Baumärkte haben eigene Online-Shops. Das Angebot reicht von Werkzeugen und Badewannen hin zu Balkonpflanzen und Rollrasen. Kleinere Waren verschicken die Online-Baumärkte als Paket, größere Bestellungen werden von einer Spedition geliefert. Die Lieferkosten betragen dann meist zwischen 30 und 35 Euro. Einige der Internet-Baumärkte bieten auch eine Mobil-Version ihres Online-Shops, die für Smartphones angepasst ist.

Heimwerker finden auf den Webseiten der Baumärkte zudem häufig Tipps und Anleitungen: Die Hilfestellungen reichen von der richtigen Benutzung von Werkzeugen, über das Verlegen von Laminat bis zum Einbau eines Fensters. Einige der Online-Baumärkte bieten sogar Video-Anleitungen zu unterschiedlichen Heimwerker-Projekten an, etwa dem Möbelbau oder dem Anlegen eines Gartenteichs. Auch Foren, in denen sich die Heimwerker und Hobby-Gärtner austauschen können, sind Teil einiger Online-Baumärkte.

Methodik: Im Auftrag des Bitkom hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.063 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ.

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