22.05.2013 Bitkom zur Reise von Bundeswirtschaftsminister Rösler ins Silicon Valley

  • Politik hat die Bedeutung von Unternehmergeist erkannt
  • Deutschland braucht bessere Rahmenbedingungen für privates Wagniskapital

Berlin, 22. Mai 2013 - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler besucht derzeit mit 100 Startup-Gründern das Silicon Valley. Bitkom-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn gehört der Delegation an und äußert sich dazu wie folgt:

„Die Bundesregierung hat erkannt, dass wir noch mehr Unternehmergeist brauchen, um auch in Deutschland eine Startup-Kultur wie im Silicon Valleys zu entwickeln. Die zweite Reise von Bundeswirtschaftsminister Röslers in das Herz der Startup-Welt in kurzer Zeit zeigt, dass es der Politik mit ihrem Anliegen, die Gründerkultur in Deutschland zu stärken, ernst ist.

Die auf der Reise verkündete Aufstockung des Programms German Silicon Valley Accelerator, das es deutschen Startups erlaubt, Erfahrungen im Silicon Valley zu sammeln, ist ebenso ein gutes Signal wie das neue Investitionsprogramm Wagniskapital. In Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren Berlin zu einem Hotspot der europäischen Startup-Szene entwickelt. Motivierte Gründer und gute Ideen alleine reichen aber leider nicht aus, dazu braucht es auch risikobereite Kapitalgeber. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland gerade mal etwas mehr als 240 Millionen Euro Venture Capital in IT- und Internet-Startups investiert. Die Rahmenbedingungen für privates Wagniskapital in der kommenden Legislaturperiode müssen deshalb deutlich verbessert werden. Das betrifft sowohl die Regeln für die Kapitalgeber als auch für die finanzierten Startups.

Der Bitkom hat eine Initiative für Startups aus dem Bereich IT- und Internet ins Leben gerufen. Unter dem Motto ‚Get Started‘ geben wir Startups und jungen Unternehmen Starthilfe und vernetzen sie mit etablierten Unternehmen.“