08.04.2015 Sachsens IT-Gipfel weist Weg in digitale Zukunft

Sachsen will den digitalen Wandel gestalten und von den Transformationsprozessen als Wirtschaftsstandort profitieren. Bereits im Koalitionsvertrag hat die neue schwarz-rote Landesregierung einen großen Schwerpunkt auf diese Thematik gelegt. Als eines der ersten Bundesländer arbeitet der Freistaat aktuell an einer eigenen Digitalen Agenda. Unter diesen Vorzeichen stand auch der 1. Sächsische IT-Summit in Dresden mit ca. 300 Teilnehmern von sächsischen Software- und IT-Unternehmen sowie den Teilnehmern der Multikonferenz „Software Engineering und Management 2015“. Schirmherr dieses sächsischen „IT-Gipfels“ war Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Das Branchentreffen stellte die industrieverändernden Trends wie Internet of Things, autonomes Fahren oder Big Data-Technologien in den Mittelpunkt und thematisiert die Auswirkungen für Sachsens klassische Industrien wie Automobil- und Maschinenbau.

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Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig umriss dabei erstmals Eckpunkte der Strategie „Sachsen Digital“. Neben der (Weiter-)Entwicklung der digitalen Infrastruktur stehen die Themen Informations- und Cybersicherheit sowie Datenschutz und der Ausbau von digitalen Kompetenzen im Vordergrund. Sachsen will insbesondere Forschung und Bildung in der Informatik voranbringen. Zudem will die Landesregierung die digitale Innovationskraft der Wirtschaft stärken. Dresden und Leipzig spielen als Start-up-Standorte im nationalen Vergleich bereits vorne mit. Gleichzeitig wird man die Digitalisierung der Verwaltung ausbauen. Gute Arbeit im digitalen Zeitalter ist ein weiteres wichtiges Thema. Nicht zuletzt gelte es, so Dulig, die Menschen im Freistaat auf dem Weg der Digitalisierung mitzunehmen.

Die ITK-Branche selbst ist ein wichtiger Treiber der Entwicklung. Aktuellen Zahlen des sächsischen Wirtschaftsministeriums zufolge stellt die Branche im Freistaat derzeit über 20.000 Arbeitsplätze in ca. 2.700 Unternehmen mit einer Größe von jeweils mehr als 50 Mitarbeitern, die wiederum über 2,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Der digitale Wandel in der Wirtschaft ist von zentraler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Sachsen. Deshalb braucht es auch notwendige Rahmenbedingungen für die Ausbildung von ITK-Fachkräften, u.a. durch den Ausbau des Informatikunterrichts und die Steigerung des Anteils von Frauen in IT-Berufen.

© Silicon Saxony/ Frank Grätz

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