23.02.2015 „Kaum ein Unternehmen kommt heute ohne Big Data aus“

„Kaum ein Unternehmen kommt heute ohne Big Data aus.“ Das sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Frank Riemensperger anlässlich des Big Data Summit kommenden Mittwoch in Hanau. Das gelte für die Optimierung von Geschäftsprozessen, Entwicklung neuer datengetriebener Geschäftsmodelle. Außerdem: „Unsere Energiewende mit einer zunehmenden Dezentralisierung der Versorgungslandschaft wäre ohne intelligente Datenanalytik auch nicht möglich.“ (Das vollständige Interview finden Sie hier )

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Riemensperger wird den Summit zusammen mit Prof. Dr. Hans Uszkoreit vom Deutschen Zentrum für Künstliche Intelligenz eröffnen. Für Uszkoreit gibt es gewaltige Möglichkeiten von Big Data in den Betrieben: „Durch die Sensorik im Zuge von Industrie 4.0, das heißt, durch cyberphysikalische Systeme werden in der Überwachung von Maschinen und Geräten in der Produktion aber auch im Einsatz beim Kunden Datenströme anfallen, mit denen sich Ausfallsicherheit, Einsatz, Auslastung und Energieeffizienz verbessern lassen. Ein weiterer großer Nutzer wird der Gesundheitssektor sein, sowohl in der Medizintechnik als auch in den Diensten.“ (Das vollständige Interview finden Sie hier )

Frank Riemensperger

Der Nutzen in der Medizin ist auch das Thema von Timo Schulte von der OptiMedis AG . In seinem Vortrag am Mittwoch erklärt er den Einsatz bei der Gesundheitsversorgung in Südbaden.

„Die Integrierte Versorgung ‚Gesundes Kinzigtal‘ ist ein sektorenübergreifendes Projekt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in einer Region in Südbaden. Neben dem Aufbau einer regionalen Managementgesellschaft, die mehrheitlich im Besitz der regionale Ärzteschaft ist, der Organisation von präventiven Angeboten und Gesundheitsprogrammen jenseits der Regelversorgung und verstärkten Anreizen zur Kooperation im Behandlungsprozess wird eine umfangreiche Datenanalytik zur Optimierung der regionalen Versorgung umgesetzt. Zum Aufbau der Business Intelligence Infrastruktur wurden bislang mehrere Millionen Euro investiert. Sie wird genutzt, um Gruppen von Risikopatienten zu identifizieren bzw. zu charakterisieren, regionale Verbesserungspotenziale zu ermitteln, Benchmarking-Berichte für die ärztlichen Leistungserbringer zu erstellen und die umgesetzten Versorgungsangebote umfangreich zu evaluieren. Als Software-Werkzeuge werden unter anderem eine gemeinsame elektronische Patientenakte von CGM, eine zentrale MS-SQL-Analyse-Datenbank sowie die Business Intelligence Software DeltaMaster genutzt. Die bisherigen wirtschaftlichen und qualitativen Ergebnisse beweisen den Erfolg des Projektes und ermöglichen weiterhin Pflege und Ausbau des Erfolgsfaktors Datenanalytik.“

Timo Schulte

Ein weiteres wichtiges Feld für Big Data ist Mobilität und Logistik. Sascha Westermann von der Hamburg Port Authority beschreibt die Herausforderung am Hamburger Hafen: „Mitten in der Stadt gelegen, nimmt der Hamburger Hafen rund ein Zehntel der gesamten Stadtfläche ein. Die Lage stellt die Hamburg Port Authority (HPA) vor besondere Herausforderungen. Sie bestehen darin, wachsende Warenströme auf diesem begrenzten Raum effektiv zu steuern, Lkw-Standzeiten zu vermeiden und ein übergreifendes Lagebild der Ist-Situation für bessere Entscheidungen zu liefern.“ (vollständiger Text hier )

Schultes detaillierter Vortrag beginnt am Mittwoch um 16.55 Uhr. Das Gesamtprogramm können Sie hier abrufen.

Sascha Westermann

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