30.10.2014 „Hin- und hergerissen“

Das sei er, wenn er an den Zustand des digitalen Deutschland denke, sagte Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf auf dem 8. Nationalen IT-Gipfel in Hamburg. Auf der einen Seite gebe es beispielsweise den IT-Gipfel, „um den uns viele Länder beneiden“,die Digitale Agenda der Bundesregierung Eine digitale Agenda, die das Zeug zum digitalen Masterplan hat, eine Breitbandstrategie mit der Netzallianz als Plattform und schließlich eine Hightech-Strategie, die „erstmals digitale Technologien in den Mittelpunkt rückt“.

Auf der anderen Seite sehe er aber auch Beharrungskräfte überkommener Geschäftsmodelle, etwa die erzwungene Verpixelung von Panoramadiensten, Taxiinnungen, die Online-Plattformen wie Uber bekämpfen oder eine Gema, die von Handyherstellern eine Milliarde Euro pro Jahr Abgaben verlangt – weil Mobiltelefone auch zum Musikhören verwendet werden können.

„Das digitale Deutschland, so scheint es, ist ein geteiltes Land. Digitale Vorreiter auf der einen, digitale Maschinenstürmer auf der anderen Seite“, fasst Kempf die Situation zusammen.

Das könne sich Deutschland als Standort auf Dauer nicht leisten, wenn es international nicht den Anschluss verlieren möchte. „Wir müssen und können die digitale Zukunft für uns erschließen.“ Dazu seien fünf Dinge nötig: intelligente Netze, eine moderne Datenpolitik, ein zeitgemäßes Bildungssystem, leistungsfähige Start-ups sowie ein europaweiter digitaler Binnenmarkt.

Den vollständigen Redetext finden Sie hier.

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