20.03.2015 Finale furioso der CeBIT

Seien wir ehrlich: Wir gehen zur CeBIT auch wegen Events wie der Bitkom Executive Night. Klar, dort geht es weniger um technologische Trends oder politische Fragestellungen, sondern um Networking bei gutem Essen und Musik. Aber das haben sich die meisten auch verdient nach Tagen intensiver inhaltlicher Arbeit. Ein „Finale furioso“, wie es Bitkom-Präsident Dieter Kempf vor den rund 1.000 Gästen im restlos gefüllten Peppermint Pavillon nannte.

CeBIT-Chef Oliver Frese überreichte dem scheidenden Bitkom-Präsidenten eine Fotocollage, als Dank für gute Zusammenarbeit zwischen Deutscher Messe und Bitkom während Kempfs Amtszeit. Die Bilder darauf deutete Kempf als Beweis: „Sie sehen: Ich bin in den vergangenen vier Jahren nicht gealtert!“ Ja, das wird schon stimmen.

Ganz und gar nicht im Scherz meinte er allerdings seinen Schlussappell an das Publikum, größtenteils das Who is who der internationalen Digitalbranche:

„Ein chinesisches Sprichwort sagt: ‚Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.‘“ Die Hightech-Wirtschaft, so Kempf, baue weder Mauern noch Windmühlen, sie sei vielmehr der Wind: „Wir alle hier gemeinsam haben diesen Wind der digitalen Veränderung entfacht. Jetzt blasen wir heftig durch die Wirtschaft, die Verwaltung, die Privathaushalte. Und wir müssen aufpassen, dass wir den einen oder anderen nicht umblasen oder einfach wegwehen. Wir müssen darauf achten, dass wir die Menschen mitnehmen auf dem Weg in die neue, digitale Welt. Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sie muss den Menschen dienen.“

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Marcel Bertsch

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